Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Febrü Büromöbel in Herford: Unternehmen, Produkte, Büroplanung, Showroom, Produktion, Nachhaltigkeit, Arbeitgeber und Ausbildung.

Wie ein Büro gestaltet ist, beeinflusst Konzentration, Kommunikation und Wohlbefinden. Neben Schreibtischen und Stühlen spielen deshalb auch Akustik, Rückzugsmöglichkeiten, flexible Raumaufteilungen und wohnlich gestaltete Begegnungsflächen eine immer größere Rolle.
Febrü entwickelt und produziert am Hauptsitz in Herford komplette Einrichtungslösungen für moderne Arbeitswelten. Das Angebot reicht von höhenverstellbaren Schreibtischen und Bürostühlen über Konferenz- und Loungemöbel bis zu Stauraumsystemen, Akustikelementen und individuell geplanten Sonderanfertigungen. Entwicklung, Konstruktion sowie die Holz-, Metall- und Polstermöbelfertigung sind am ostwestfälischen Standort gebündelt.
Unternehmen: Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH
Hauptsitz: Herford
Adresse: Im Babenbecker Feld 62, 32051 Herford
Branche: Büromöbel und Büroeinrichtung
Geschäftsführer: Bernd Kröger und Ansgar Sure
Beschäftigte: rund 250
Produktion: Herford
Produkte: Schreibtische, Bürostühle, Konferenzmöbel, Stauraum, Lounge- und Sitzmöbel, Akustikelemente sowie mobile und individuell gefertigte Möbel
Standortfunktionen: Hauptverwaltung, Entwicklung, Produktion und Showroom
Webseite: februe.de
Nach dem Nachhaltigkeitsbericht beschäftigte der Hersteller 2024 insgesamt 251 Menschen. Davon arbeiteten 156 im gewerblichen und 95 im kaufmännischen Bereich. Rund 80 Prozent der Belegschaft wohnten in einem Umkreis von höchstens 20 Kilometern um den Unternehmensstandort.
Die historischen Wurzeln reichen bis zu Felix Brünger zurück, der 1931 in Herford mit der Herstellung von Holzprofilleisten begann. Der spätere Firmenname setzt sich aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen. Ab 1937 gehörten auch Büromöbel zum Produktionsprogramm.
Nach einer wirtschaftlichen Krise und der Insolvenz des damaligen Unternehmens begann am 4. November 1996 ein Neustart. Vier frühere leitende Mitarbeiter und zwei Fachhandelspartner führten den Betrieb im Rahmen eines Management-Buy-outs weiter. Die Namensrechte wurden später zurückerworben, sodass das Unternehmen erneut unter der Marke Febrü auftreten konnte.
Seitdem wurde die Produktion wieder vollständig in Herford gebündelt. Heute bezeichnet sich das Unternehmen als einen der führenden deutschen Büromöbelhersteller. Der Vertrieb erfolgt insbesondere über Fachhandelspartner und spezialisierte Büroeinrichter.

Das Sortiment deckt die meisten Bereiche einer modernen Büroeinrichtung ab. Dazu gehören:
Der Hersteller konzentriert sich nicht nur auf einzelne Möbelstücke. Gemeinsam mit Innenarchitekten und Planern entstehen vollständige Bürokonzepte, die Arbeitsabläufe, Unternehmenskultur und die Architektur des jeweiligen Gebäudes berücksichtigen sollen.
Viele Büros bestehen heute nicht mehr ausschließlich aus fest zugeordneten Schreibtischen. Unternehmen benötigen Flächen für konzentriertes Arbeiten, Videokonferenzen, Projektgruppen, spontane Gespräche und Erholungspausen.
Das Sortiment verbindet deshalb klassische Arbeitsplätze mit wohnlicher gestalteten Bereichen. Loungesysteme, mobile Möbel und akustisch abgeschirmte Zonen lassen sich je nach Nutzung neu anordnen. Dadurch können Räume auf unterschiedliche Teamgrößen und Arbeitsformen reagieren.
Zu den bekannten Produktlinien gehören unter anderem der höhenverstellbare Schreibtisch Active 2.0, der Bürostuhl Bionics, das modulare Loungesystem Elements und die Trennwand Silent. Mobile Möbel der Serie Flex sollen dort eingesetzt werden können, wo sie für Präsentationen, Zusammenarbeit oder Raumaufteilung gerade benötigt werden.
Neue Möbel werden nicht lediglich von externen Designern übernommen und anschließend produziert. Am Standort Herford befinden sich eine eigene Entwicklungsabteilung, Konstruktion und Musterbau.
Am Anfang steht die Analyse einer Nutzungssituation oder eines neuen Bedarfs. Darauf folgen erste Gestaltungsideen, technische Prüfungen und Prototypen. Vor der Serienfreigabe wird untersucht, ob sich Form, Funktion und Konstruktion zuverlässig in den Produktionsablauf übertragen lassen.
Diese Verbindung aus Gestaltung und eigener Produktion ermöglicht es, Konstruktionen bereits während der Entwicklung an Maschinen, Materialien und Montageverfahren anzupassen. Gleichzeitig können besondere Kundenwünsche oder kleine Stückzahlen leichter berücksichtigt werden.
Eine Besonderheit ist die große Zahl an Produktionsschritten, die im eigenen Betrieb ausgeführt werden. Das Unternehmen nennt eine Fertigungstiefe von rund 95 Prozent. Holz, Metall, Polstermaterialien und Akustikelemente werden in unterschiedlichen Bereichen des Herforder Werks bearbeitet.
In der Holzproduktion werden Platten zugeschnitten, gebohrt, bekantet und für die Montage vorbereitet. Nach Unternehmensangaben entstehen dort täglich bis zu 10.000 unterschiedliche Bauteile. Eine automatische Produktionssteuerung soll dabei den Verschnitt begrenzen und eine auftragsbezogene Fertigung ermöglichen.
Neben industriell gefertigten Plattenmöbeln betreibt der Hersteller eine eigene Tischlerei. Unter der Bezeichnung Febrü Handmade entstehen dort individuelle Möbel und Einzelstücke aus Echtholz. Verarbeitet werden unter anderem regionale Holzarten wie Eiche und Fichte.
Metallteile für Tischgestelle, Schränke und weitere Möbelkomponenten werden unter anderem gelasert, geschweißt und pulverbeschichtet. Durch die auftragsbezogene Produktion können Gestelle und Bauteile auch in unterschiedlichen RAL-Farben hergestellt werden.
Sitzmöbel, Trennwände und Akustikpaneele benötigen zusätzlich handwerkliche Arbeit. Stoffe werden zugeschnitten, aufgebracht und teilweise individuell bedruckt. So können Akustikelemente nicht nur Geräusche reduzieren, sondern auch als gestalterische Wand- oder Raumobjekte eingesetzt werden.
Offene Büroflächen erleichtern die Zusammenarbeit, können aber auch zu einem höheren Geräuschpegel führen. Telefonate, Gespräche und Videokonferenzen stören besonders dann, wenn Rückzugsbereiche fehlen.
Der Hersteller bietet dafür verschiedene Trennwände, Akustikfronten und Wandpaneele an. Solche Elemente können Arbeitsplätze optisch voneinander abgrenzen und Schall absorbieren. Für mehrere Akustikprodukte veröffentlicht das Unternehmen entsprechende Prüfberichte.
Stauraummöbel, Loungeelemente und mobile Möbel können ebenfalls zur Zonierung eingesetzt werden. Dadurch entstehen unterschiedliche Bereiche, ohne dass feste Wände eingezogen werden müssen.
Unternehmen können nicht nur einzelne Möbel bestellen, sondern auch eine Planungsberatung anfragen. Innenarchitekten und Fachplaner entwickeln dabei Raumkonzepte auf Grundlage von Mitarbeiterzahl, Arbeitsabläufen, Flächen und gestalterischen Vorstellungen.
Mögliche Themen einer solchen Planung sind:
Über ein digitales Formular können Unternehmen eine Planungsberatung anfragen. Das Angebot richtet sich damit vor allem an Firmen, Verwaltungen und Organisationen, die Büros neu einrichten oder bestehende Arbeitsflächen verändern möchten.

Hauptverwaltung, Produktion und Showroom befinden sich an derselben Adresse im Herforder Gewerbegebiet. Dort können unterschiedliche Schreibtische, Stühle, Loungeelemente, Stauraumsysteme sowie Möglichkeiten zur Akustik und Raumgliederung gezeigt werden.
Allgemeine Öffnungszeiten für einen freien Besuch werden auf der Unternehmenswebsite nicht veröffentlicht. Interessierte Unternehmen, Architekten und Büroeinrichter sollten deshalb vorab einen Beratungstermin oder eine Besichtigung anfragen.
Neben Herford betreibt das Unternehmen weitere Beratungs- und Ausstellungsstandorte. Im Mai 2026 wurde beispielsweise ein Kompetenz Center Süd im bayerischen Neuendettelsau eröffnet. Ein weiteres Kompetenzzentrum befindet sich in Stuttgart.
Ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Fertigung in Herford. Kurze Wege zwischen Entwicklung, Holz- und Metallbearbeitung, Montage und Versand erleichtern die Kontrolle der Produktionsabläufe.
Nach eigenen Angaben stammen rund 90 Prozent der Lieferanten aus dem regionalen Umfeld. Energieeffiziente Maschinen, eine optimierte Materialausnutzung und eine auftragsbezogene Produktion sollen zusätzlich Ressourcen und unnötige Lagerbestände reduzieren.
Das Unternehmen ist nach den Managementnormen ISO 9001 für Qualität und ISO 14001 für Umweltmanagement zertifiziert. Für verschiedene Tische und Stauraummöbel liegen außerdem Zertifikate des Blauen Engels sowie Level-3-Nachweise vor. Zahlreiche einzelne Produkte verfügen über GS-Prüfzeichen.
Eine hohe Fertigungstiefe kann auch für die Nutzungsdauer von Bedeutung sein. Da viele Komponenten selbst entwickelt und produziert werden, lassen sich Serien, Materialien und Sonderlösungen langfristig aufeinander abstimmen.
Der Büromöbelhersteller beschäftigte 2024 insgesamt 251 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag bei 8,4 Jahren, das Durchschnittsalter bei 43 Jahren.
Arbeitsplätze bestehen unter anderem in folgenden Bereichen:
Aktuelle Stellenausschreibungen betreffen beispielsweise die Möbelmontage, Pulverbeschichtung, Produktentwicklung, IT, Einkauf, Kundenservice und Vertriebsaufgaben. Initiativbewerbungen sind ebenfalls möglich.
Zu den angebotenen Arbeitgeberleistungen gehören nach dem Nachhaltigkeitsbericht unter anderem Jobrad-Angebote, betriebliche Altersvorsorge, hybride Arbeitsmöglichkeiten, ergonomische Arbeitsplätze und eine jährliche Gewinnbeteiligung.
Das Unternehmen bildet in kaufmännischen, technischen, handwerklichen und logistischen Berufen aus. Für den Ausbildungsbeginn 2027 werden unter anderem folgende Wege angeboten:
Je nach Ausbildungsjahr können weitere Berufe hinzukommen, beispielsweise Technischer Produktdesigner, Fachinformatiker oder Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik.
Beim dualen Studium Holz- und Möbeltechnik wird eine betriebliche Ausbildung mit einem Bachelorstudium verbunden. Das Modell verbindet praktische Arbeit in der Holz- und Möbelproduktion mit technischen und konstruktiven Studieninhalten.
Die Möbelwirtschaft in Ostwestfalen wird häufig mit Küchen, Wohnmöbeln und Beschlägen verbunden. Febrü steht innerhalb dieses regionalen Clusters für einen weiteren bedeutenden Bereich: die Entwicklung und Produktion vollständiger Büro- und Arbeitswelten.
Dabei greifen mehrere Kompetenzen ineinander:
Die Fertigung in Herford zeigt, dass moderne Büromöbel nicht nur aus standardisierten Schreibtischen und Schränken bestehen. Individuelle Raumkonzepte, Sonderanfertigungen und kleine Stückzahlen erfordern eine enge Verbindung zwischen Beratung, Entwicklung und Produktion.
Mit rund 250 Beschäftigten, einem hohen Anteil regionaler Lieferanten und der vollständigen Produktion am Hauptsitz gehört der Hersteller zu den wichtigen Unternehmen der Herforder Möbelindustrie.
Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH
Im Babenbecker Feld 62
32051 Herford
Telefon: 05221 3804-0
E-Mail: kontakt@februe.de
Webseite: februe.de
An derselben Adresse befinden sich Hauptverwaltung, Produktion und Showroom. Unternehmen können dort eine Planungsberatung, Produktinformationen oder einen Termin zur Besichtigung anfragen.
Das Unternehmen produziert Schreibtische, Bürostühle, Konferenzmöbel, Schränke, Container, Lounge- und Empfangsmöbel sowie Akustik- und Raumgliederungssysteme. Hinzu kommen individuelle Sonderanfertigungen.
Die Entwicklung, Konstruktion sowie die Holz-, Metall- und Polstermöbelproduktion befinden sich am Hauptsitz in Herford.
Der Vertrieb richtet sich vor allem an Unternehmen und erfolgt über Büroeinrichter und Fachhandelspartner. Privatpersonen sollten direkt beim Unternehmen erfragen, welcher Händler die gewünschten Produkte anbietet.
Ja. Unternehmen können eine individuelle Planungsberatung anfragen. Dabei werden unter anderem Raumaufteilung, Ergonomie, Akustik, Arbeitsplatzgestaltung und Möblierung berücksichtigt.
Am Hauptsitz befindet sich ein Showroom. Da keine allgemeinen öffentlichen Öffnungszeiten angegeben werden, sollte vor dem Besuch ein Termin vereinbart werden.
Nach dem Nachhaltigkeitsbericht beschäftigte das Unternehmen 2024 insgesamt 251 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Angebot umfasst kaufmännische, technische, handwerkliche und logistische Ausbildungen. Dazu gehören unter anderem Industriekaufleute, Holzmechaniker, Industriemechaniker und Berufskraftfahrer sowie ein duales Studium Holz- und Möbeltechnik.
Der Firmenname geht auf den Gründer Felix Brünger zurück und setzt sich aus den ersten Buchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen.
Quellen: Unternehmens-, Produkt-, Karriere-, Planungs-, Zertifizierungs- und Nachhaltigkeitsseiten von Febrü sowie Veröffentlichungen zur Unternehmensgeschichte. Angaben zuletzt geprüft am 22. Juli 2026.