Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Herford ist eine der ältesten Städte Westfalens (gegründet um 789) und verbindet Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Lebensqualität auf eine Weise, die in Ostwestfalen nur wenige Städte so geschlossen bieten. Die heutige Hansestadt liegt im Ravensberger Hügelland zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge und zählt rund 67.000 Einwohner.
Herford ist nicht nur Kreisstadt des Kreises Herford, sondern auch ein fester Bestandteil des wirtschaftlich starken ostwestfälischen Verdichtungsraums zwischen Gütersloh, Bielefeld, Herford und Minden. Gerade diese Mischung aus guter Lage, starker Wirtschaft und gewachsener Altstadt macht die Stadt für Besucher, Unternehmen und Einwohner gleichermaßen interessant.

Die Ursprünge Herfords reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Die Stadtwerdung wird um das Jahr 789 datiert, und schon früh entwickelte sich Herford an der Mündung von Aa und Werre zu einem religiösen und wirtschaftlichen Zentrum der Region.
Später wurde Herford Mitglied der Hanse und gewann damit überregionale Bedeutung als Handelsstadt. Wohlhabende Kaufmannsfamilien und Handwerksmeister prägten das Stadtbild und das wirtschaftliche Leben über Jahrhunderte hinweg. Seit 2013 trägt Herford offiziell wieder den Namenszusatz Hansestadt, was diese historische Rolle sichtbar unterstreicht.
Bis heute spürt man diesen Hintergrund in der Stadt. Historische Kirchen, gewachsene Plätze, Fachwerkhäuser und die Altstadt erzählen von einer langen Entwicklung, die Herford ein eigenes Profil innerhalb von OWL gibt.
Herford liegt rund 15 Kilometer nordöstlich von Bielefeld und ist durch seine Lage zwischen zwei Mittelgebirgslandschaften besonders attraktiv. Das Ravensberger Hügelland verleiht der Stadt ein grünes Umfeld, während die gute Verkehrsanbindung Herford zugleich zu einem praktischen Wohn- und Arbeitsort macht.
Das Stadtbild wirkt kompakt, überschaubar und angenehm alltagstauglich. In Herford gibt es kaum Hochhausstrukturen, stattdessen dominieren niedrigere Bebauung, historische Quartiere und grüne Freiräume. Gerade diese Mischung aus Stadt und Überschaubarkeit schätzen viele Menschen, die in Herford leben oder neu hierher ziehen.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das MARTa Herford, ein Museum für Kunst, Architektur und Design, das vom Architekten Frank Gehry entworfen wurde. Das Gebäude selbst ist längst ein Wahrzeichen und macht Herford auch überregional als Kulturstandort sichtbar.
Ebenfalls prägend ist das Herforder Münster St. Marien, das als bedeutende gotische Kirche im Zentrum der Stadt steht. Hinzu kommen weitere historische Bauwerke wie die Johanniskirche, der Gänsemarkt, der Linnenbauerplatz und zahlreiche Fachwerkhäuser in der Altstadt.
Wer lieber Natur und Aussicht sucht, findet im Stuckenberg und am Bismarckturm beliebte Ziele für Spaziergänge, Sport und kleine Auszeiten. Auch der Aawiesenpark gehört zu den Orten, die Herford im Alltag besonders lebenswert machen.
Kulturell ist Herford für seine Größe erstaunlich stark aufgestellt. Neben dem MARTa prägen die Nordwestdeutsche Philharmonie, das Stadttheater Herford, die Musikschule, die Bibliothek und weitere kulturelle Einrichtungen das öffentliche Leben der Stadt.
Herford wird zudem gelegentlich als Stadt der starken Frauen bezeichnet, was auf die lange Tradition mächtiger Äbtissinnen und die historische Bedeutung des Damenstifts verweist. Diese Verbindung aus Geschichte und Gegenwart ist in Herford nicht bloß ein touristischer Nebenaspekt, sondern Teil des Selbstverständnisses der Stadt.
Auch wirtschaftlich ist Herford deutlich stärker, als viele von außen vermuten. Die Stadt ist seit langem ein bedeutender Standort für Handel, Industrie und mittelständische Unternehmen. Die Wirtschaftsstruktur gilt als vielfältig und reicht von Möbelbranche und Maschinenbau bis zur Bekleidungs- und Kunststoffindustrie.
Besonders bekannt ist Herford als Mode- und Unternehmensstandort. Mit Ahlers, BRAX und Bugatti sitzen beziehungsweise wirkten mehrere bekannte Modemarken in der Stadt, ergänzt durch weitere starke Unternehmen aus Möbel, Maschinenbau und Konsumgüterbereich. Die Stadt zieht laut Strukturbericht zahlreiche Einpendler an, was ihre Rolle als Arbeitsplatzstandort in der Region deutlich macht.
Zu den bekannten Namen am Standort zählen neben den Modemarken auch Unternehmen wie Stiegelmeyer oder Poggenpohl. Damit steht Herford beispielhaft für den ostwestfälischen Mittelstand: bodenständig, international aktiv und wirtschaftlich belastbar.
Wer in Herford lebt, findet eine Stadt mit guter Balance aus Alltag, Ruhe und Infrastruktur. Beliebt sind unter anderem die Altstadt und Radewig mit ihrem historischen Charakter, der Stiftsberg mit gehobener Wohnlage sowie familienfreundliche Stadtteile wie Elverdissen.
Die Stadt bietet Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung und Freizeitangebote in kompakter Form. Dadurch eignet sich Herford für unterschiedliche Lebensphasen – von jungen Paaren über Familien bis zu Menschen, die eine gut angebundene, aber nicht überfordernde Stadt suchen.
Herford ist eine Stadt mit überraschend vielen Ebenen. Die Hansetradition, die historische Altstadt, das MARTa, starke Unternehmen und die gute Lage in Ostwestfalen machen die Stadt zu einem Ort, den man nicht nur besuchen, sondern auch langfristig im Blick behalten sollte.
Wer Ostwestfalen verstehen will, kommt an Herford nicht vorbei. Die Stadt steht beispielhaft für das, was die Region ausmacht: Geschichte, Mittelstand, Kultur und ein bodenständiges Lebensgefühl.
Herford hat rund 67.000 Einwohner und ist Kreisstadt des Kreises Herford.
Herford war im Mittelalter Mitglied der Hanse. Seit 2013 trägt die Stadt offiziell wieder den Namenszusatz „Hansestadt Herford“.
Das MARTa Museum, entworfen von Stararchitekt Frank Gehry, ist das bekannteste Wahrzeichen des modernen Herford.
Bekannte Unternehmen in Herford sind BRAX, Ahlers, Bugatti (Mode), Stiegelmeyer und Poggenpohl.
Herford liegt rund 15 Kilometer nordöstlich von Bielefeld und ist in etwa 15 Minuten mit dem Auto oder der Bahn erreichbar.