Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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TÄMPTÄSTIC stellt auf einem früheren Bauernhof in Borgentreich Bio-Tempeh aus Soja, Kichererbsen, Erbsen und Quinoa her.

TÄMPTÄSTIC stellt in Borgentreich im Kreis Höxter Bio-Tempeh aus Hülsenfrüchten her. Die Produktion befindet sich auf dem Berghaus, einem früheren landwirtschaftlichen Hof, dessen alter Schweinestall in eine Lebensmittelmanufaktur umgebaut wurde.
Hinter dem Betrieb stehen Jana Klauke und Luca. Gemeinsam mit dem aus Indonesien stammenden Bram übertrugen sie die traditionelle Tempeh-Herstellung auf den ostwestfälischen Hof. Zum Sortiment gehören verschiedene Sorten aus Soja, Kichererbsen, Erbsen und Quinoa sowie weitere Hofprodukte aus eigener Ernte.
Unternehmen: TÄMPTÄSTIC GmbH
Geschäftsführerin: Jana Klauke
Standort: Borgentreich im Kreis Höxter
Adresse: Berghaus 1, 34434 Borgentreich
Bereich: Herstellung fermentierter Bio-Lebensmittel
Produkte: Bio-Tempeh aus Soja, Kichererbsen, Erbsen und Quinoa
Weitere Hofprodukte: Sonnenblumenöl und Erdbeermarmelade
Bio-Zertifizierung: DE-ÖKO-003
Telefon: 05645 3099839
E-Mail: hallo@taemptaestic.de
Webseite: taemptaestic.de
Verkauf: Onlineshop mit gekühltem Versand
Unternehmenssitz, Geschäftsführung und Bio-Zertifizierung werden im offiziellen Impressum ausgewiesen. Ein regelmäßiger öffentlicher Hofverkauf oder feste Besichtigungszeiten werden auf der Website derzeit nicht genannt.
Ausgangspunkt war die Frage, wie der Hof von Lucas Großvater erhalten und neu genutzt werden könnte. Eine Rückkehr zur klassischen Tierhaltung kam für das Team nicht infrage. Die leer stehenden Stallgebäude sollten dennoch wieder Teil eines wirtschaftlich tragfähigen Hofes werden.
Den entscheidenden Impuls brachte Bram, Janas Schwager aus Indonesien. Er stellte Tempeh vor, ein in seiner Heimat seit Jahrhunderten bekanntes fermentiertes Lebensmittel. Jana und Luca beschäftigten sich daraufhin mit Herstellung, Temperaturführung und Reifung.
Anschließend bauten sie den früheren Schweinestall mit viel Eigenleistung zu einer modernen Lebensmittelproduktion um. Heute werden Landwirtschaft, Verarbeitung und Versand auf dem Berghaus miteinander verbunden.

Tempeh entsteht durch die Fermentation gekochter Hülsenfrüchte. Traditionell werden dafür Sojabohnen verwendet. Die Bohnen werden zunächst eingeweicht und gekocht, anschließend mit einer geeigneten Pilzkultur versetzt und unter kontrollierten Bedingungen fermentiert.
Während der Reifung verbindet der Edelschimmel die Hülsenfrüchte zu einem festen Block. Dieser lässt sich schneiden, würzen, braten, backen oder grillen.
Geschmacklich beschreibt die Manufaktur das Produkt als nussig und herzhaft. Im Unterschied zu vielen stark verarbeiteten Ersatzprodukten soll Tempeh kein Fleisch nachahmen, sondern als eigenständiges Lebensmittel verwendet werden.
Die Grundprodukte bestehen nach Angaben des Unternehmens aus Bio-Hülsenfrüchten und einer Fermentationskultur. Zusatzstoffe und künstliche Aromen werden nicht eingesetzt.
Die Herstellung erfolgt in drei wesentlichen Schritten:
Im temperatur- und feuchtigkeitsgesteuerten Reiferaum entwickelt sich anschließend der feste Tempeh-Block. Die richtige Temperatur und der passende Zeitpunkt entscheiden darüber, wann die Fermentation abgeschlossen ist.
Luca ist innerhalb des Teams vor allem für Landwirtschaft, Technik und Produktion verantwortlich. Maschinen für einzelne Arbeitsschritte wurden nach Angaben des Betriebs teilweise selbst entwickelt und gebaut. Die handwerkliche Verarbeitung bleibt dennoch ein wesentlicher Teil des Produktionsablaufs.

Das Sortiment umfasst mehrere Varianten. Dazu gehören:
Die Sojabohnen bezieht die Manufaktur nach eigenen Angaben von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Bayern. Die Kichererbsen stammen von einem Erzeuger aus Italien. Die Herkunft der wichtigsten Rohstoffe wird auf der Unternehmensseite transparent dargestellt.
Die Produkte werden gekühlt verschickt. Nach Angaben des Herstellers sind sie ab Produktion bis zu zwei Monate im Kühlschrank haltbar. Tempeh kann außerdem eingefroren und später portionsweise verwendet werden.

Neben Tempeh bietet das Berghaus weitere Lebensmittel aus selbst angebauten Rohstoffen an. Dazu gehören kaltgepresstes Sonnenblumenöl und Erdbeermarmelade.
Sonnenblumen und Erdbeeren wachsen auf den eigenen Flächen in Ostwestfalen. Anbau, Ernte und Verarbeitung bleiben damit nach Angaben des Betriebs innerhalb des Hofprojekts. Die Hofprodukte ergänzen das gekühlte Tempeh-Sortiment um haltbare regionale Lebensmittel.
Tempeh lässt sich in Würfel, Scheiben oder Streifen schneiden. Besonders beim scharfen Anbraten entsteht außen eine knusprige Oberfläche, während das Innere fest bleibt.
Das Produkt kann unter anderem in Gemüsepfannen, Salaten, Bowls, Currys, Burgern und Nudelgerichten verwendet werden. Durch Marinaden und Gewürze lässt sich der Geschmack an unterschiedliche Gerichte anpassen.
Das Team veröffentlicht auch eigene Rezeptideen, darunter Bolognese, Burger, Salate und saisonale Gerichte mit Tempeh.
Borgentreich gehört zum Kreis Höxter und ist durch zahlreiche ländliche Ortsteile sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen geprägt. TÄMPTÄSTIC zeigt, wie ein früherer Stall für eine neue Form regionaler Lebensmittelproduktion genutzt werden kann. Gleichzeitig verbindet das Unternehmen landwirtschaftliche Flächen mit einer spezialisierten Bio-Lebensmittelproduktion.
Die Manufaktur produziert Bio-Tempeh aus Soja, Kichererbsen, Erbsen und Quinoa. Hinzu kommen Hofprodukte wie Sonnenblumenöl und Erdbeermarmelade.
Die Herstellung erfolgt in einer umgebauten Stallanlage auf dem Berghaus in Borgentreich im Kreis Höxter.
Die Grundvarianten bestehen nach Unternehmensangaben aus Bio-Hülsenfrüchten und einer Pilzkultur für die Fermentation.
Ja. Die gekühlten Produkte lassen sich problemlos einfrieren und später verwenden.
Die Produkte werden über den eigenen Onlineshop angeboten und gekühlt versendet.