Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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32052 Herford
Die MoMa MostManufaktur verarbeitet Äpfel und Birnen an mehr als 20 Standorten in Ostwestfalen-Lippe zu individuellem Fruchtsaft.

Die MoMa MostManufaktur verarbeitet Äpfel und Birnen aus privaten Gärten, Streuobstwiesen und regionalen Obstanlagen zu naturtrübem Saft. Dafür fährt die mobile Mosterei während der Erntesaison zu mehr als 20 Standorten in Ostwestfalen-Lippe.
Das Besondere an dem Angebot: Die angelieferten Früchte werden nicht mit fremdem Obst vermischt. Kunden können den gesamten Vorgang vom Waschen über das Pressen bis zur Abfüllung verfolgen und nehmen anschließend den Saft aus der eigenen Ernte mit nach Hause.
Unternehmen: MoMa MostManufaktur UG (haftungsbeschränkt)
Geschäftsführerin: Jeanette Aumann
Firmensitz: Herford
Adresse: Salzufler Straße 194, 32052 Herford
Heimatstandort der Mosterei: Fritz-Niewald-Weg 1, Bad Salzuflen
Bereich: Mobile Obstverarbeitung und Lohnmosterei
Verarbeitetes Obst: Äpfel und nach Absprache Birnen
Saison: gewöhnlich von August bis Oktober
Mindestmenge: 50 Kilogramm Äpfel
Telefon: 05221 15125
Mobil: 0171 3703342
E-Mail: info@mostmanufaktur.com
Webseite: mostmanufaktur.com
Termine: ausschließlich nach vorheriger Anmeldung
Der rechtliche Firmensitz befindet sich in Herford. Während der Saison ist die mobile Mosterei an bestimmten Tagen an ihrem Heimatstandort in Bad Salzuflen sowie an zahlreichen weiteren Orten in der Region anzutreffen.
Herzstück des Betriebs ist das sogenannte MoMaMobil. Dabei handelt es sich um eine auf einem Anhänger montierte Obstverarbeitungsanlage. Sie erreicht nach Angaben des Unternehmens eine Pressleistung von bis zu 550 Litern Saft pro Stunde.
Während der Erntesaison fährt das Mobil verschiedene Orte in Ostwestfalen-Lippe an. Zu den veröffentlichten Stationen gehören unter anderem Bad Salzuflen, Gütersloh, Harsewinkel, Verl, Schloß Holte-Stukenbrock, Lage, Bünde, Brakel, Blomberg und das Extertal.
Die konkreten Termine hängen von der Erntemenge und den Anmeldungen ab. Deshalb ist eine vorherige Reservierung erforderlich. Die angelieferte Obstmenge sollte dabei möglichst genau angegeben werden, damit die Presszeiten geplant werden können.

Die Verarbeitung beginnt mit dem Waschen der angelieferten Früchte. Anschließend werden Äpfel und gegebenenfalls Birnen in einer Mühle zerkleinert. Aus der entstandenen Maische presst die Anlage den Saft über mehrere Walzen und ein Pressband heraus.
Der frische Saft wird danach kurz auf ungefähr 80 Grad Celsius erhitzt. Durch diese Pasteurisierung wird er haltbar gemacht, bevor er heiß in spezielle Beutel mit Zapfhahn abgefüllt wird.
Kunden können alle Arbeitsschritte direkt vor Ort beobachten. Da ausschließlich das jeweils angelieferte Obst verarbeitet wird, bestimmen Sorte, Reife und Qualität der eigenen Früchte den späteren Geschmack. Zucker oder andere Zutaten werden nach Angaben der Mosterei nicht hinzugefügt.
Für einen regulären Presstermin werden mindestens 50 Kilogramm Äpfel benötigt. Das Obst sollte reif, sauber und frei von faulen Stellen sein. Kleine Druckstellen sind dagegen meist unproblematisch.
Auch eine Mischung aus Äpfeln und Birnen ist möglich. Die MostManufaktur empfiehlt dafür ein Verhältnis von etwa 70 Prozent Äpfeln und 30 Prozent Birnen. Reiner Birnensaft kann aus produktionstechnischen Gründen nur nach vorheriger Absprache hergestellt werden.
Gerade für Besitzer mehrerer Obstbäume bietet die mobile Verarbeitung eine Möglichkeit, größere Erntemengen sinnvoll zu nutzen. Statt überschüssige Äpfel liegen zu lassen, entsteht daraus ein haltbares regionales Lebensmittel.

Der pasteurisierte Saft wird überwiegend in sogenannten Bag-in-Box-Verpackungen abgefüllt. Standardmäßig verwendet die Mosterei Fünf-Liter-Boxen. Drei- und Zehn-Liter-Ausführungen können nach vorheriger Absprache ebenfalls verfügbar sein.
Im Inneren des Kartons befindet sich ein Beutel mit Zapfhahn. Beim Entnehmen des Saftes zieht sich der Beutel zusammen, sodass kaum Luft eindringt. Nach Angaben des Betriebs ist der ungeöffnete Saft ohne Kühlung bis zu 24 Monate haltbar. Nach dem Öffnen kann er noch ungefähr drei Monate verwendet werden.
Die äußeren Kartons lassen sich mehrfach nutzen. Kunden können vorhandene MostManufaktur-Boxen bei einem späteren Presstermin erneut mitbringen und nur einen neuen Innenbeutel verwenden.
Neben den öffentlich angebotenen Stationen können auch individuelle Termine vereinbart werden. Das Angebot richtet sich beispielsweise an Vereine, Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Dorfgemeinschaften und Obsthöfe.
Ab einer Mindestmenge von 3.000 Kilogramm kommt das MoMaMobil nach vorheriger Vereinbarung direkt zum Auftraggeber. Benötigt werden dort ein Kraftstromanschluss, Trinkwasser sowie eine Möglichkeit zur Ableitung des Abwassers.
Mehrere Haushalte oder Gartenbesitzer können ihre Ernte dafür gemeinsam zusammentragen. So kann aus dem Presstermin zugleich eine gemeinschaftliche Aktion oder ein kleines regionales Erntefest entstehen.
Streuobstwiesen gehören zu den traditionellen Bestandteilen der Kulturlandschaft in Ostwestfalen-Lippe. Ihre Pflege lohnt sich jedoch nur, wenn die anfallenden Früchte sinnvoll verwendet werden können.
Die mobile Mosterei schafft dafür eine direkte Verwertungsmöglichkeit. Eigentümer müssen das Obst nicht über weite Strecken transportieren und erhalten den Saft ihrer eigenen Ernte zurück. Der Betrieb möchte damit nach eigener Darstellung zur Pflege alter Obstbestände und zur Anlage neuer Obstwiesen beitragen.
Die MoMa MostManufaktur ist zudem Mitglied im Verein Lippequalität, der sich für regionale Produkte und Wertschöpfung im Kreis Lippe einsetzt.

Die MostManufaktur besitzt keinen klassischen Verkaufsraum mit dauerhaftem Ladengeschäft. Ihre Werkstatt fährt während der Erntezeit dorthin, wo die Äpfel und Birnen wachsen.
Damit verbindet der Betrieb moderne Verarbeitungstechnik mit einem traditionellen Prinzip: Obst aus der unmittelbaren Umgebung wird direkt vor Ort zu einem haltbaren Lebensmittel verarbeitet. Jede Abfüllung unterscheidet sich abhängig von den verwendeten Apfelsorten, den Standortbedingungen und dem Reifegrad der Früchte.
Für die reguläre Verarbeitung werden mindestens 50 Kilogramm Äpfel benötigt. Die genaue Menge muss bei der Terminreservierung angegeben werden.
Ja. Nach Angaben des Betriebs wird das angelieferte Obst nicht mit den Früchten anderer Kunden vermischt.
Pasteurisierter Saft ist in einer ungeöffneten Bag-in-Box nach Angaben der Mosterei bis zu 24 Monate haltbar. Nach dem Öffnen kann er ungefähr drei Monate verwendet werden.
Während der Saison fährt das MoMaMobil mehr als 20 Orte in Ostwestfalen-Lippe an. Termine und Standorte werden auf der Unternehmensseite veröffentlicht.
Ja. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da Standorte und Presszeiten abhängig von den angemeldeten Obstmengen geplant werden.