Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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isotemp entwickelt und fertigt in Horn-Bad Meinberg individuelle Schutzkleidung für Feuerwehren, Rettungsdienste, Industrie und technische Einsätze.

isotemp entwickelt und fertigt in Horn-Bad Meinberg hoch spezialisierte Schutzkleidung für Feuerwehren, Rettungsdienste, Industrieunternehmen und weitere Einsatzbereiche. Hinter der Marke steht die Heinrich Vorndamme OHG, deren Geschichte bis in das Jahr 1907 zurückreicht.
Von der Entwicklung über den Zuschnitt und die Fertigung bis zur Individualisierung und Reparatur erfolgen wesentliche Arbeitsschritte am einzigen Unternehmensstandort im Kreis Lippe. Die Manufaktur produziert nicht nur größere Ausstattungen für vollständige Einsatzteams, sondern setzt nach eigenen Angaben auch Einzelanfertigungen ab Stückzahl eins um.
Unternehmen: Heinrich Vorndamme OHG
Marke: isotemp
Standort: Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe
Adresse: Teichweg 6, 32805 Horn-Bad Meinberg
Gegründet: 1907
Generation: Familienunternehmen in fünfter Generation
Beschäftigte: mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Bereich: Entwicklung und Herstellung professioneller Schutzbekleidung
Produkte: Feuerwehrkleidung, Hitze- und Chemikalienschutzanzüge, Einsatzkleidung sowie Ausrüstung für Wasserrettung und Industrie
Telefon: 05234 8966-0
E-Mail: info@isotemp.de
Webseite: isotemp.de
Beratung: nach vorheriger Kontaktaufnahme
Die aktuellen Kontaktangaben werden auf der offiziellen Unternehmensseite veröffentlicht. Ein klassischer Werksverkauf für Privatkunden gehört nicht zum Angebot; isotemp richtet sich vor allem an Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Behörden und Unternehmen.
Die Unternehmensgeschichte begann mit Schneidermeister Wilhelm Vorndamme. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr störte ihn, dass Gesicht und Hände bei Einsätzen nur unzureichend vor der Hitze geschützt waren. Daraufhin entwickelte er 1907 eine erste Hitzeschutzgarnitur aus Kopfhaube und Handschuhen und meldete seine Konstruktion zum Patent an.
Die frühen Kleidungsstücke mussten vor dem Einsatz in Wasser getränkt werden. Solange das Material feucht blieb, schützte die Verdunstungskälte vor Feuer und hohen Temperaturen. Zu den ersten Kunden gehörte die Werkfeuerwehr der Hoffmann’s Stärkefabriken in Bad Salzuflen.
In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere Produkte für Bergwerke, Grubenwehren, Feuerwehren und Industriebetriebe. Der Markenname isotemp wurde 1956 eingeführt. Seit 1967 befindet sich das Unternehmen am heutigen Standort in Horn-Bad Meinberg.
Heute umfasst das Angebot zahlreiche Arten von Einsatz- und Schutzkleidung. Die Produkte sollen Menschen schützen, die bei ihrer Arbeit mit Hitze, Flammen, Chemikalien, Wasser, Kälte oder anderen Gefahren in Berührung kommen.
Zu den wichtigsten Einsatzbereichen gehören:
Für Feuerwehren führt das Unternehmen unter anderem die Kollektionen FALCON, FIRE FOX, FIRE LIZARD und FIRE WOLF. Abhängig vom Einsatz lassen sich Materialien, Größen, Taschen, Reflexstreifen, Halterungen und weitere Ausstattungsmerkmale anpassen.

Professionelle Schutzkleidung muss nicht nur vor bestimmten Gefahren schützen. Sie soll gleichzeitig Bewegungsfreiheit ermöglichen, möglichst angenehm zu tragen sein und zur jeweiligen Einsatzkraft passen.
In der Manufaktur werden deshalb Körpermaße, Einsatzgebiet und gewünschte Ausstattung berücksichtigt. Auch Vorgaben einer Feuerwehr, eines Unternehmens oder einer Organisation können in die Gestaltung einfließen. Möglich sind beispielsweise individuelle Stickereien, besondere Taschen, Reflexelemente oder Anpassungen an die jeweilige Dienstkleidung.
Die Herstellung umfasst die Materialauswahl, den Zuschnitt, die Verarbeitung der einzelnen Stofflagen, das Nähen und Verschweißen von Nähten sowie abschließende Qualitätskontrollen. Digitale Schnittmuster werden archiviert, damit Modelle und individuelle Ausführungen später erneut angefertigt werden können.

Die eingesetzten Stoffe unterscheiden sich abhängig vom späteren Einsatz. Sie können unter anderem flammhemmend, wasserdicht, atmungsaktiv, kälteabweisend, chemikalienbeständig oder besonders widerstandsfähig sein.
Hinzu kommen Reißverschlüsse, Knöpfe, Gummibänder, Reflexstreifen und weitere Bestandteile, die ebenfalls den Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen. Das Unternehmen bezieht Materialien und Gewebe nach eigenen Angaben möglichst aus Nordrhein-Westfalen oder Deutschland und ansonsten überwiegend aus anderen Ländern der Europäischen Union.

Beschädigte Schutzkleidung muss nicht in jedem Fall vollständig ersetzt werden. isotemp bietet für selbst hergestellte Produkte einen Reparaturservice an. Dabei werden Kleidungsstücke und Schutzanzüge zunächst geprüft und anschließend abhängig von Material, Beschädigung und Einsatzbereich instand gesetzt.
Besonders bei Chemikalienschutzanzügen, Nässesperren oder sicherheitsrelevanten Nähten ist eine fachgerechte Prüfung entscheidend. Stark verschmutzte oder kontaminierte Kleidung kann aus Sicherheitsgründen nicht ohne vorherige Reinigung angenommen werden.
Auch einzelne Bestandteile bestimmter Kollektionen lassen sich austauschen. Dadurch können noch verwendbare Teile weitergenutzt werden, anstatt ein vollständiges Kleidungsstück auszusondern.
Die Heinrich Vorndamme OHG beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 100 Menschen am Standort Horn-Bad Meinberg. Dazu gehören Fachkräfte aus Produktentwicklung, technischer Konfektion, Näherei, Beratung, Vertrieb und Verwaltung.
Der Betrieb bildet unter anderem technische Konfektionäre aus und sucht regelmäßig Näher, Schneider und Bekleidungstechniker. Entwicklung, Produktion, Individualisierung, Reparatur und Teile des Recyclings bleiben damit an einem Standort gebündelt.
isotemp zeigt, dass der Begriff Manufaktur nicht ausschließlich für Möbel, Lebensmittel oder Geschenkartikel steht. Auch hoch spezialisierte Schutzkleidung kann in handwerklich geprägten Produktionsabläufen und nach individuellen Anforderungen entstehen.
Das Unternehmen verbindet mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit moderner Materialforschung und technischer Textilverarbeitung. Durch die eigene Fertigung in Horn-Bad Meinberg, die Produktion ab Stückzahl eins und die Anpassung an unterschiedliche Einsatzkräfte passt isotemp gut zu Ostwestfalen.
Gleichzeitig steht der Betrieb für eine weniger bekannte Seite der regionalen Wirtschaft: Hoch spezialisierte Produkte aus dem Kreis Lippe werden von Ostwestfalen aus an Feuerwehren, Rettungsorganisationen und Industriebetriebe im In- und Ausland geliefert.
Das Unternehmen fertigt unter anderem Feuerwehrkleidung, Hitze- und Chemikalienschutzanzüge sowie Einsatzkleidung für Rettungsdienste, Industrie, Grubenwehr und Wasserrettung.
Nach Angaben des Unternehmens erfolgen Entwicklung, Produktion, Individualisierung und Reparatur in der eigenen Manufaktur in Horn-Bad Meinberg.
Ja. Körpergrößen, Taschen, Reflexstreifen, Halterungen, Stickereien und weitere Ausstattungsdetails können abhängig vom Modell und Einsatzbereich angepasst werden.
Das Unternehmen bietet einen eigenen Reparaturservice für verschiedene selbst hergestellte Schutzkleidungen und Schutzanzüge an.
Die Heinrich Vorndamme OHG befindet sich am Teichweg 6 in Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe.