Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Schröder Küchen in Kirchlengern: Geschichte, Küchenlinien, Wohnmöbel, Produktion, Ausstellung, Arbeitgeber und Sonderanfertigungen.

Eine Einbauküche muss zum Raum, zu den Arbeitsabläufen und zu den Menschen passen, die sie täglich benutzen. Schrankhöhen, Stauraum, Fronten, Arbeitsplatten, Beleuchtung und Elektrogeräte werden deshalb nicht unabhängig voneinander ausgewählt, sondern zu einer vollständigen Einrichtung verbunden.
Schröder Küchen entwickelt und produziert in Kirchlengern-Klosterbauerschaft individuell geplante Einbauküchen. Der 1926 gegründete Familienbetrieb bezeichnet sich als industrielle Manufaktur, die automatisierte Fertigung mit handwerklicher Bearbeitung verbindet. Neben den Küchenlinien Premium-Line und New-Line bietet der Hersteller zahlreiche Sonderoberflächen und individuelle Lösungen an. Der aktuelle Katalog reicht zudem über die Küche hinaus und zeigt Wohnmöbel, Garderoben, Schlafzimmer und Hauswirtschaftsräume.
Unternehmen: Schröder Küchen GmbH & Co. KG
Hauptsitz: Kirchlengern im Kreis Herford
Ortsteil: Klosterbauerschaft
Adresse: Oeppings Brink 7, 32278 Kirchlengern
Branche: Küchenmöbel und ergänzende Wohnmöbel
Gründung: 1926
Gründer: Gustav Schröder
Eigentümerstruktur: familiengeführtes Unternehmen in dritter Generation
Geschäftsführerin: Kerstin Kröhnert
Produktions- und Betriebsfläche: rund 12.500 Quadratmeter
Internationale Präsenz: Handelspartner in Deutschland und mehr als 20 internationalen Absatzländern
Küchenlinien: Premium-Line und New-Line; die aktuelle Programmübersicht führt zusätzlich eine Lite Line
Gestaltungsbereiche: grifflos, puristisch, charmant und Wood beziehungsweise Oak-Line
Individualprogramm: Unique
Weitere Produkte: Sideboards, Schränke, Garderoben, Schlafzimmermöbel, Wohnbereiche und Hauswirtschaftsräume
Ausstellung: Hausausstellung am Unternehmensstandort, Besuch nach Terminvereinbarung
Vertrieb: über Küchen- und Möbelfachhändler
Webseite: schroeder-kuechen.de
Die Geschäftsführung liegt bei Kerstin Kröhnert. Sie ist die Tochter von Hermann Schröder, der das Unternehmen 1967 übernommen und die Fertigung schrittweise auf Einbauküchen umgestellt hatte. Eine verlässliche aktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Unternehmen auf seinen zentralen Seiten nicht.
Die Unternehmensgeschichte begann 1926. Gustav Schröder gründete den Betrieb und fertigte zunächst Küchenbuffets in einem kleinen Etagenbetrieb in Bünde. Solche Buffets waren frei stehende Möbelstücke, in denen Geschirr, Lebensmittel und Küchenutensilien untergebracht wurden. Eine vollständige, an den Raum angepasste Einbauküche war zu dieser Zeit noch nicht üblich.
Im Jahr 1967 übernahm Hermann Schröder den Betrieb von seinem Onkel. Unter seiner Leitung wurde die Produktion zunehmend von einzelnen Küchenmöbeln auf zusammenhängend geplante Einbauküchen umgestellt.
Diese Entwicklung veränderte nicht nur das Produkt, sondern auch die Anforderungen an Fertigung und Planung. Unterschiedliche Schrankbreiten, Arbeitsplatten, Einbaugeräte und Frontaufteilungen mussten so miteinander verbunden werden, dass sie zu einem konkreten Raum passten.

Mit der Umstellung auf Einbauküchen benötigte der Betrieb größere Produktionsflächen. Das Unternehmen zog deshalb von Bünde nach Kirchlengern, wo die Fertigung schrittweise erweitert werden konnte.
Heute befinden sich Verwaltung, Produktion und Hausausstellung am Oeppings Brink in Kirchlengern-Klosterbauerschaft. Die Gesamtbetriebsfläche wird mit rund 12.500 Quadratmetern angegeben.
Die Unternehmenshistorie nennt mehrere Ausbauschritte:
Die historischen Jahresangaben werden auf anhand einer Bilderchronik dokumentiert.
Heute wird der Betrieb von Kerstin Kröhnert und damit in der dritten Generation der Familie geführt. Das Unternehmen beschreibt sich als „familiäre, industrielle Manufaktur“. Damit soll die Verbindung aus persönlicher Unternehmensführung, automatisierten Produktionsprozessen und individuellen Kundenanforderungen ausgedrückt werden.
Anders als große Küchenhersteller mit mehreren Werken und täglich vierstelligen Produktionsmengen positioniert sich Schröder stärker über Flexibilität, Sonderanfertigungen und eine vergleichsweise überschaubare Betriebsstruktur.
Das Unternehmen gibt an, Sonderanfertigungen bereits ab Losgröße eins realisieren zu können. Eine einzelne Küche kann damit von den üblichen Schrankmaßen, Materialien oder Frontaufteilungen abweichen, sofern die gewünschte Ausführung technisch umsetzbar ist.

Der Schwerpunkt liegt auf individuell geplanten Einbauküchen. Die Möbel werden für einen konkreten Auftrag aus unterschiedlichen Schränken, Fronten, Arbeitsplatten und Ausstattungen zusammengestellt.
Zum Angebot gehören unter anderem:
Die aktuelle Galerie unterscheidet neben Premium und New-Line die Gestaltungsrichtungen grifflos, puristisch, charmant, Wood-Edition und „Out of the kitchen“. Der Katalog 2025 führt darüber hinaus eigene Kapitel für Wohnbereiche, Sideboards, Schränke, Garderoben, Schlafzimmer und Hauswirtschaftsräume.
Die Premium-Line ist die umfangreicher und hochwertiger positionierte Küchenlinie. Sie bietet eine große Auswahl an Materialien, Fronten und konstruktiven Möglichkeiten. Das Unternehmen stellt dabei besonders die Verarbeitung, Individualisierung und Variantenvielfalt heraus.
Die Produktlinie gliedert sich gestalterisch in mehrere Bereiche:
Die Bezeichnungen beschreiben keine vollständig vorkonfigurierten Küchen. Fronten, Farben, Schränke, Arbeitsplatten und Griffe werden weiterhin individuell zusammengestellt.
Schröder bezeichnet sich innerhalb der Premium-Line als Spezialist für grifflose Küchen. Statt aufgesetzter Bügel- oder Knopfgriffe kommen unterschiedliche Griffprofile, eingefräste Eingriffe und abgeschrägte Frontkanten zum Einsatz.
Die aktuelle Programmübersicht für 2026 führt mehrere grifflose Konstruktionsarten auf:
Je nach Ausführung stehen Profile beispielsweise in Edelstahloptik, Schwarz oder Weiß zur Verfügung.
Mehrere Systeme ermöglichen es, die Optik und Bedienung einer grifflosen Küche genauer an den gewünschten Stil anzupassen. Im Küchenstudio sollte dennoch geprüft werden, wie leicht sich schwere Auszüge, Kühlschränke und integrierte Geschirrspüler öffnen lassen.
Die Oak-Line gehört zur Premium-Line und setzt auf Echtholz, Furniere und deutlich sichtbare Holzstrukturen. Der Hersteller hebt dabei tiefe Oberflächenstrukturen und die individuelle Bearbeitung des natürlichen Materials hervor.
Die aktuelle Programmübersicht enthält zahlreiche Holzfronten und Furnierausführungen. Dazu gehören beispielsweise:
Bei Echtholz und Furnier sind Unterschiede in Maserung, Farbe und Struktur materialbedingt. Eine später ergänzte Front kann deshalb nicht immer exakt wie die bereits vorhandenen Möbel aussehen.
Mit „Charmant“ beschreibt das Unternehmen wärmere und stärker wohnlich geprägte Küchen. Dazu können Rahmenfronten, sichtbare Griffe, Vitrinen, offene Regale und klassische Möbeldetails gehören.
Eine solche Küche muss nicht rustikal wirken. Rahmenfronten lassen sich mit dunklen Farben, modernen Arbeitsplatten und reduzierten Griffen kombinieren. Dadurch entstehen zeitgemäße Interpretationen klassischer Küchenmöbel.
Die aktuelle Programmauswahl umfasst unter anderem lackierte Rahmenfronten, Massivholz- beziehungsweise Furnierelemente und ausgewählte Programme mit RAL-Farbmöglichkeiten.
Puristische Planungen arbeiten mit einer klaren Linienführung und vergleichsweise wenigen sichtbaren Gestaltungselementen.
Typische Merkmale können sein:
Die Premium-Line verbindet diese Formensprache mit einer großen Auswahl an Fronten, Griffen und Sonderausführungen.
Die New-Line ist funktionaler und preisorientierter positioniert. Sie soll moderne Gestaltung und praktische Ausstattung mit einem attraktiveren Einstiegspreis verbinden.
Auch innerhalb der New-Line sind grifflose und puristische Planungen möglich. Kunden sind somit nicht auf eine ausschließlich einfache oder traditionelle Gestaltung beschränkt.
Die Linie eignet sich beispielsweise für:
Der tatsächliche Preis hängt weiterhin von Schrankzahl, Front, Arbeitsplatte, Geräten und Montage ab.
Mit Unique bietet Schröder ein umfangreiches Individualprogramm außerhalb des festen Frontportfolios an.
Die Auswahl gliedert sich in Oberflächen aus beziehungsweise mit Anmutungen von:
Hinzu kommen helle und dunkle Farbstellungen. Jede Oberfläche besitzt einen eigenen Farb- und Bestellcode, über den sie in die Küchenplanung aufgenommen werden kann.
Unique umfasst zahlreiche Oberflächenbezeichnungen, darunter beispielsweise:
Das Programm erweitert die Auswahl deutlich, setzt aber eine genaue Bemusterung voraus. Struktur, Glanzgrad und Farbwirkung lassen sich auf einem Bildschirm nur eingeschränkt beurteilen.
Die aktuelle Programmübersicht enthält ausgewählte Fronten, die ausdrücklich mit RAL-Farbmöglichkeiten ausgewiesen werden. Dazu gehört beispielsweise Passion R2 RAL. Auch in der Galerie werden Planungen mit RAL-lackierten Fronten gezeigt.
Damit lassen sich Küchen beispielsweise an Wandfarben, angrenzende Möbel oder besondere Gestaltungskonzepte anpassen.
Nicht jede Front kann jedoch in jedem RAL-Ton gefertigt werden. Verfügbarkeit, Glanzgrad und Aufpreis müssen anhand der aktuellen Verkaufsunterlagen geprüft werden.
Der Konfigurator und die Frontenübersicht zeigen ein besonders breites Materialspektrum.
Dazu gehören unter anderem:
Aktuelle Frontfamilien sind beispielsweise Albero, Cemento, Feelwood, Fenix, Lineara, Luna, Merino, Metall, Metapor, Notcho, Opaco, Riga, Sherwood, Sincrono, Smart, Tolda, Touch und Vulcano.
Die genaue Kollektion kann sich jährlich verändern. Auslaufende Programme werden in der jeweils aktuellen Frontenübersicht gesondert gekennzeichnet.
Fenix gehört zu den besonders matten Oberflächen im Sortiment. Der Konfigurator führt verschiedene Farbtöne wie Schwarz, Cacao, Hellgrau, Londra, Midnight Blue, Rosso und Verde.
Ultramatte Fronten wirken besonders ruhig und absorbieren einen großen Teil des einfallenden Lichts. Abhängig vom Material können Fingerabdrücke weniger deutlich sichtbar sein als auf hochglänzenden Flächen.
Anti-Fingerprint bedeutet jedoch nicht, dass die Front nicht mehr gereinigt werden muss. Fett, Staub und Flüssigkeiten bleiben weiterhin sichtbar und sollten mit geeigneten Mitteln entfernt werden.
Neben klassischen Holz- und Lackfronten bietet der Hersteller zahlreiche ungewöhnlichere Strukturen.
Beispiele sind:
Solche Materialien können als einzelne Akzente oder auf größeren Flächen eingesetzt werden. Bei stark strukturierten Fronten sollte geprüft werden, wie leicht sie sich reinigen lassen.
Die Programmübersicht 2026 weist aus, dass Korpusse standardmäßig innen und außen im gleichen Dekor ausgeführt werden können. Je nach Küchenlinie stehen unterschiedliche Korpusfarben zur Verfügung.
Genannt werden beispielsweise:
Ein durchgängiges Dekor ist besonders bei offenen Regalen, Vitrinen und dunklen Küchen interessant. Der Innenraum eines geöffneten Schranks bleibt dadurch Bestandteil des gestalterischen Gesamtkonzepts.
Für individuelle Raumplanungen bietet das Programm verschiedene Sondermaße.
Die aktuelle Übersicht nennt unter anderem:
Die tatsächliche Umsetzbarkeit hängt von Frontmaterial, Beschlag, Gewicht und Schrankkonstruktion ab.
Sehr breite Fronten und Auszüge benötigen besonders belastbare Beschläge. Außerdem muss genügend Platz zum Öffnen und für die Montage vorhanden sein.
Die Programmübersicht enthält verschiedene Glasrahmen und Glasarten.
Mögliche Ausführungen sind unter anderem:
Einige Türen werden grifflos oder mit Tip-on-Systemen geöffnet. Bei bestimmten weit vorstehenden Profilen müssen Abstände zu Wänden und angrenzenden Schränken eingehalten werden.
Für Schubkästen und Auszüge führt die aktuelle Übersicht Systeme von Blum auf.
Genannt werden:
Welche Ausführung verwendet wird, hängt von Küchenlinie, Schrank und gewählter Ausstattung ab.
Schubkästen können zusätzlich mit Besteckeinsätzen, Trennsystemen, rutschhemmenden Matten und weiteren Organisationselementen ausgestattet werden.
Die Fronten- und Programmübersicht umfasst auch verschiedene Arbeitsplattendekore und -ausführungen.
Mögliche Gestaltungen reichen von:
Je nach Fachhändler können außerdem Arbeitsplatten externer Lieferanten aus Naturstein, Keramik, Quarzwerkstoff oder Edelstahl eingeplant werden.
Bei der Auswahl sollten nicht nur Farbe und Stärke berücksichtigt werden, sondern auch:
Der aktuelle Katalog trägt den Wohnbereich nicht lediglich als dekorative Ergänzung ein. Unter „Unique Modern Living“ werden mehrere eigenständige Einrichtungsbereiche aufgeführt:
Damit reicht das offizielle Produktangebot inzwischen deutlich über einzelne Küchenregale oder eine Speisekammer hinaus.
Fronten, Korpusfarben und Materialien können dadurch in mehreren Räumen wiederholt werden. Besonders in offenen Grundrissen lässt sich die Küche gestalterisch mit Ess- und Wohnbereich verbinden.
Aus den verfügbaren Schrank- und Frontsystemen können unter anderem entstehen:
Die Einrichtung kann dieselben Holz-, Lack-, Stein- oder Metalloberflächen wie die Küche verwenden. Dadurch entsteht eine einheitliche Materialwelt.
Bei Wohnmöbeln gelten teilweise andere Anforderungen als bei Küchen. Kabeldurchführungen, Medientechnik, Beleuchtung und die Höhe von Sitz- oder TV-Bereichen müssen gesondert geplant werden.
Der Katalog zeigt außerdem Garderoben beziehungsweise Wardrobes.
Mögliche Planungen sind:
Die Verwendung derselben Fronten wie in der Küche ist besonders bei Wohnungen mit offenem Eingangs- und Wohnbereich interessant.
Mit dem Kapitel „Bedrooms“ weist Schröder auch Schlafzimmer als eigenständigen Einrichtungsbereich aus.
Dazu können gehören:
Welche Innenausstattungen für Kleidung, Schuhe und Accessoires zur Verfügung stehen, muss anhand der konkreten Planung und der aktuellen Händlerunterlagen geprüft werden.
Hauswirtschaftsräume werden ebenfalls als eigener Bereich geführt.
Mögliche Möbel sind:
Da Küchenmöbel bereits auf Feuchtigkeit und regelmäßige Beanspruchung ausgelegt werden, können viele Konstruktionsprinzipien auch in einem Hauswirtschaftsraum sinnvoll sein.
Es steht ein Konfigurator zur Verfügung. Dort können Nutzer unterschiedliche Korpusfarben und Frontkombinationen ausprobieren. Die Auswahl umfasst eine große Zahl aktueller Holz-, Lack-, Stein-, Metall- und Uni-Oberflächen.
Der Konfigurator eignet sich vor allem für:
Er ersetzt jedoch keine vollständige Küchenplanung. Anschlüsse, Maße, Elektrogeräte und technische Kombinationsregeln müssen durch ein Küchenstudio geprüft werden.
Schröder arbeitet mit Handelspartnern in Deutschland, im europäischen Ausland und auf internationalen Märkten zusammen. Das Unternehmen beliefert nach eigener Darstellung mehr als 20 Länder.
Ein Küchen- oder Möbelhändler übernimmt normalerweise:
Nicht jeder Händler führt sämtliche Produktlinien oder Unique-Oberflächen. Vor einem Ausstellungsbesuch sollte deshalb nachgefragt werden, welche Programme und Muster vor Ort gezeigt werden.
Das Unternehmen veröffentlicht keine allgemeine Preisliste für private Endkunden.
Der Küchenpreis hängt unter anderem ab von:
Die New-Line ist preisorientierter positioniert als die Premium-Line. Ein verbindliches Angebot kann dennoch nur ein Händler auf Grundlage einer konkreten Planung erstellen.
Die Produkte werden auf einer Gesamtbetriebsfläche von rund 12.500 Quadratmetern in Kirchlengern hergestellt. Das Unternehmen verbindet industrielle Fertigung mit manuellen Arbeitsschritten.
Zu den typischen Produktionsschritten gehören:
Automatisierte Anlagen ermöglichen wiederholbare Maße und Bohrbilder. Handarbeit bleibt besonders bei Sonderanfertigungen, Furnieren, Lackierungen und der abschließenden Kontrolle wichtig.
Losgröße eins bedeutet, dass ein einzelnes Möbelteil oder eine einzelne Küche mit auftragsspezifischen Daten hergestellt werden kann. Es muss keine größere Serie identischer Möbel produziert werden.
Mögliche Sonderanfertigungen können betreffen:
Nicht jeder Kundenwunsch ist konstruktiv möglich. Gewicht, Beschläge, Materialformat und Transportsicherheit setzen Grenzen.
Das aktuelle Stellenangebot für Berufskraftfahrer zeigt, dass das Unternehmen Möbel mit eigenen Lkw innerhalb Deutschlands und nach Westeuropa ausliefert. Die Touren werden teilweise zu zweit als Tagestour und teilweise allein als mehrtägige Fahrt durchgeführt.
Eine eigene oder eng gesteuerte Neumöbellogistik ist für Küchenhersteller wichtig. Schränke und Fronten müssen so transportiert werden, dass Kanten, Lackflächen und Beschläge nicht beschädigt werden.
Die endgültige Lieferung an private Kunden kann dennoch durch den jeweiligen Händler oder einen von ihm beauftragten Montagebetrieb erfolgen.
Am Unternehmensstandort befindet sich eine eigene Hausausstellung. Dort können aktuelle Küchen, Materialien und technische Lösungen betrachtet werden. Die erste Ausstellung wurde 2002 errichtet und 2017 vollständig umgebaut.
Zu sehen sind beziehungsweise können je nach aktueller Präsentation gezeigt werden:
Schröder Küchen GmbH & Co. KG
Oeppings Brink 7
32278 Kirchlengern-Klosterbauerschaft
Allgemeine feste Öffnungszeiten für einen unangemeldeten Besuch werden nicht veröffentlicht.
Das Unternehmen bittet Besucher ausdrücklich darum, telefonisch oder per E-Mail einen Termin für die Hausausstellung zu vereinbaren.
Für die Terminabstimmung werden folgende Kontaktdaten genannt:
Telefon: 05223 9735-0
E-Mail: info@schroeder-kuechen.de
Vor einer längeren Anfahrt sollte zusätzlich geklärt werden, ob Privatpersonen unmittelbar beraten werden oder ob der Besuch gemeinsam mit einem Handelspartner vorgesehen ist.
Schröder gehört zum Netzwerk der Küchenmeile A30. Während der jährlichen Herbstveranstaltungen präsentieren Hersteller aus Kirchlengern, Löhne, Bünde, Hiddenhausen, Rödinghausen und weiteren Orten ihre neuen Programme.
Die Hausmessen richten sich überwiegend an:
Private Besucher sollten nicht automatisch davon ausgehen, dass die Ausstellung während einer Hausmesse frei zugänglich ist.
Ein regelmäßig geöffneter Werksverkauf oder ein offizielles Outlet für vollständige Küchen, Restposten und Ausstellungsmöbel wird auf den Unternehmensseiten nicht ausgewiesen.
Die Hausausstellung dient der Produktpräsentation und Terminberatung. Sie ist nicht als öffentliches Küchen-Outlet beschrieben.
Wer nach einer reduzierten Musterküche sucht, kann bei einzelnen Küchenstudios nachfragen. Händler verkaufen gelegentlich ihre Ausstellungen, wenn Programme oder Verkaufsflächen erneuert werden.
Bei Fragen zu Lieferung, Montage, Gewährleistung oder Ersatzteilen sollte zunächst der Händler angesprochen werden, bei dem die Küche gekauft wurde.
Der Fachhändler verfügt normalerweise über:
Für allgemeine Produktfragen kann auch der Hersteller kontaktiert werden. Auf der Kontaktseite stehen Telefon, E-Mail und ein Anfrageformular zur Verfügung.
Eine Küche kann über viele Jahre genutzt werden, wenn Konstruktion, Materialauswahl und Planung langfristig funktionieren.
Wichtige Voraussetzungen sind:
Gerade bei stark individuellen Fronten sollte bedacht werden, dass Sonderfarben und besondere Oberflächen später möglicherweise nicht mehr unverändert verfügbar sind.
Schröder beschreibt sich auf der Karriereseite als kleines familiengeführtes Unternehmen der Küchenmöbelindustrie. Arbeitsplätze bestehen in Produktion, Technik, Logistik, Vertrieb und Verwaltung.
Zu den möglichen Tätigkeitsbereichen gehören:
Eine aktuelle offizielle Gesamtzahl der Beschäftigten wird nicht veröffentlicht.
Auf der Karriereseite nennt das Unternehmen unter anderem:
Welche Leistungen für eine konkrete Stelle gelten, hängt vom Arbeitsbereich und Vertrag ab.
Kirchlengern ist vor allem als Standort des Beschlagherstellers Hettich bekannt. Die Gemeinde gehört jedoch insgesamt zum ostwestfälischen Möbel- und Küchencluster.
Schröder Küchen ergänzt die Wirtschaftsstruktur um einen traditionsreichen Küchenproduzenten, der seit Jahrzehnten am Ort fertigt.
Der Betrieb schafft beziehungsweise sichert Kompetenzen in Bereichen wie:
Der Standort in Klosterbauerschaft zeigt außerdem, dass industrielle Produktion in Ostwestfalen nicht nur in großen Gewerbegebieten der Städte stattfindet. Auch kleinere Ortsteile beherbergen Unternehmen mit internationalen Kundenbeziehungen.
Ostwestfalen zählt zu den wichtigsten europäischen Regionen für Küchenmöbel. In unmittelbarer Nähe von Kirchlengern befinden sich Hersteller und Zulieferer in Bünde, Löhne, Hiddenhausen, Rödinghausen, Herford, Bad Oeynhausen und Verl.
Die regionale Stärke entsteht durch das Zusammenspiel von:
Schröder steht innerhalb dieses Netzwerks für die kleinere und besonders individuell ausgerichtete Seite der Küchenbranche. Der Betrieb kann nicht über die Stückzahlen der größten Hersteller eingeordnet werden, sondern über Familientradition, Sonderanfertigungen und ein breites Materialangebot.
Im Jahr 2026 besteht Schröder Küchen seit 100 Jahren. Die Unternehmensgeschichte reicht von Küchenbuffets über frühe Anbauküchen bis zu heutigen Küchen- und Wohnmöbeln mit Lack-, Holz-, Glas-, Metall- und Steinoberflächen. Die Gründung im Jahr 1926 und die bis heute bestehende Familienführung sind offiziell dokumentiert.
Das Jubiläum fällt in eine wirtschaftlich anspruchsvolle Phase für die deutsche Küchen- und Möbelindustrie. Umso bemerkenswerter ist die Kontinuität eines vergleichsweise kleinen Familienbetriebs, der weiterhin am regionalen Standort produziert und international liefert.
Schröder Küchen GmbH & Co. KG
Oeppings Brink 7
32278 Kirchlengern-Klosterbauerschaft
Telefon: 05223 9735-0
E-Mail: info@schroeder-kuechen.de
Webseite: schroeder-kuechen.de
Am Standort befinden sich Unternehmenszentrale, Produktion und Hausausstellung. Über die Website können Interessierte aktuelle Küchen ansehen, Fronten konfigurieren, Kataloge herunterladen oder einen Ausstellungstermin anfragen.
Unternehmenssitz, Produktion und Hausausstellung befinden sich am Oeppings Brink 7 in Kirchlengern-Klosterbauerschaft.
Schröder Küchen wurde 1926 von Gustav Schröder gegründet. Im Jahr 2026 besteht das Familienunternehmen damit seit 100 Jahren.
Anfangs wurden Küchenbuffets in einem kleinen Etagenbetrieb in Bünde gefertigt. Erst nach der Übernahme durch Hermann Schröder wurde die Produktion schrittweise auf Einbauküchen umgestellt.
Geschäftsführerin ist Kerstin Kröhnert. Sie führt den Familienbetrieb in dritter Generation.
Der Hersteller produziert individuell geplante Einbauküchen. Das aktuelle Sortiment umfasst außerdem Sideboards, Schränke, Garderoben, Schlafzimmermöbel und Möbel für Hauswirtschaftsräume.
Auf den zentralen Produktseiten werden Premium-Line und New-Line vorgestellt. Die Programmübersicht 2026 führt zusätzlich eine Lite Line.
Die Premium-Line ist die hochwertiger und besonders individuell positionierte Küchenlinie. Sie umfasst grifflose Küchen, Oak- beziehungsweise Wood-Ausführungen, charmante Küchen und puristische Planungen.
Die New-Line verbindet moderne Gestaltung und funktionale Ausstattung mit einer preisorientierteren Positionierung. Auch grifflose und puristische Küchen sind möglich.
Unique ist ein Individualprogramm mit zusätzlichen Oberflächen außerhalb des festen Produktportfolios. Die Auswahl umfasst Holz-, Metall-, Stein- und Textilstrukturen in zahlreichen Farben.
Ja. Die aktuelle Programmübersicht führt mehrere grifflose Öffnungs- und Frontsysteme mit Profilen, Ausfräsungen und abgeschrägten Kanten.
Das Unternehmen gibt an, Sonderanfertigungen ab Losgröße eins umzusetzen. Die aktuelle Programmübersicht nennt unter anderem besonders hohe Türen und Auszugbreiten bis maximal 240 Zentimeter.
Die Möbel werden am Standort Kirchlengern auf einer Gesamtbetriebsfläche von rund 12.500 Quadratmetern gefertigt.
Der Hersteller arbeitet mit Partnern in Deutschland, Europa und internationalen Märkten zusammen und beliefert nach eigener Angabe mehr als 20 Länder.
Der Vertrieb erfolgt über Küchen- und Möbelfachhändler. Die Hausausstellung dient der Präsentation und Terminberatung.
Ein Besuch ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Allgemeine Öffnungszeiten für unangemeldete Besucher werden nicht veröffentlicht. Vorab sollte außerdem geklärt werden, ob der Termin gemeinsam mit einem Fachhändler stattfindet.
Ein regelmäßig geöffneter Werksverkauf oder ein öffentliches Outlet wird auf den offiziellen Unternehmensseiten nicht ausgewiesen.
Eine aktuelle offizielle Beschäftigtenzahl wird auf den zentralen Unternehmensseiten nicht genannt. Der Betrieb beschreibt sich selbst als kleines familiengeführtes Unternehmen.
Quellen: Unternehmens-, Historien-, Produkt-, Galerie-, Konfigurator-, Unique-, Karriere-, Kontakt-, Download- und Impressumsseiten von Schröder Küchen sowie der aktuelle Katalog und die Fronten- und Programmübersicht 2026. Angaben zuletzt geprüft am 24. Juli 2026.