Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Häcker Küchen in Rödinghausen: Unternehmen, concept130, systemat, Produktion, Ausstellung, Nachhaltigkeit, Arbeitgeber und Ausbildung.

Eine Einbauküche muss zu Raum, Körpergröße und täglichen Arbeitsabläufen passen. Neben Schränken und Arbeitsplatten entscheiden Fronten, Stauraum, Elektrogeräte, Beleuchtung und Innenausstattung darüber, ob eine Planung langfristig funktioniert.
Häcker Küchen entwickelt und produziert individuell geplante Einbauküchen an den Standorten Rödinghausen und Venne. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt rund 2.000 Menschen und fertigt in fünf deutschen Werken täglich ungefähr 1.000 Küchen. Verkauft werden die beiden Produktlinien concept130 und systemat über Küchenstudios und Möbelfachhändler. Mehr als 40 Prozent der Produktion gehen in den Export. Vertriebspartner befinden sich in über 60 Ländern.
Unternehmen: Häcker Küchen GmbH & Co. KG
Hauptsitz: Rödinghausen im Kreis Herford
Adresse: Werkstraße 3, 32289 Rödinghausen
Branche: Küchenmöbel und Einbauküchen
Gründung: 1898
Gründer: Hermann Häcker
Eigentümerstruktur: inhabergeführtes Familienunternehmen
Geschäftsführung: Matthias Berens, Jan Finkemeier, Jochen Finkemeier, Dirk Krupka und Stefan Möller
Beschäftigte: rund 2.000
Produktionsstandorte: Rödinghausen und Venne
Werke: fünf Produktionswerke in Deutschland
Produktionsfläche: rund 223.500 Quadratmeter
Tägliche Produktion: ungefähr 1.000 Küchen
Exportquote: mehr als 40 Prozent
Internationale Präsenz: Vertriebspartner in über 60 Ländern
Produktlinien: concept130 und systemat
Elektrogeräte: unter anderem die mit Häcker verbundene Marke Blaupunkt
Hausausstellung: mehr als 3.800 Quadratmeter in Rödinghausen
Webseite: haecker-kuechen.com
Das Unternehmen wird aktuell von fünf Geschäftsführern geleitet. Jochen Finkemeier führt den Familienbetrieb in vierter Generation. Zu den Geschäftsführungsbereichen gehören unter anderem Vertrieb, Digitalisierung, Technik, Produktion, Finanzen und Verwaltung.
Die Unternehmensgeschichte begann 1898. Hermann Häcker gründete in Rödinghausen eine Tischlerei, in der zunächst verschiedene Möbel und Holzprodukte entstanden. Im Jahr 1938 übernahm sein Sohn Friedrich Häcker den Betrieb.
Der entscheidende Schritt zum heutigen Küchenhersteller folgte 1965. Horst Finkemeier, Schwiegersohn von Friedrich Häcker, übernahm das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Renate. Mit dem Aufbau einer Serienfertigung für Küchenmöbel entwickelte sich die Tischlerei schrittweise zu einem industriellen Hersteller.
Seit 1996 gehört Jochen Finkemeier zur Geschäftsführung. In den folgenden Jahrzehnten wurden neue Werke errichtet, Produktionsflächen erweitert und die internationale Vertriebsstruktur ausgebaut. Zu den wichtigen Entwicklungsschritten gehörten außerdem die Einführung der Küchenlinien systemat und concept130 sowie der Aufbau einer eigenen Produktwelt für Kücheneinbaugeräte.
Im Jahr 2020 nahm das Unternehmen sein fünftes Werk in Venne im niedersächsischen Landkreis Osnabrück in Betrieb. Rödinghausen blieb Unternehmenszentrale, Ausstellungsort und ein wesentlicher Produktionsstandort.

Der Schwerpunkt liegt auf individuell geplanten Einbauküchen. Die Möbel werden nicht als unveränderliche Küchenzeilen gefertigt, sondern für jeden Auftrag aus unterschiedlichen Schranktypen, Maßen, Fronten, Arbeitsplatten und Ausstattungen zusammengestellt.
Zum Sortiment gehören unter anderem:
Die beiden Produktlinien concept130 und systemat decken unterschiedliche Planungs- und Ausstattungsansprüche ab. Innerhalb der jeweiligen Systeme können Materialien, Maße und Funktionen kombiniert werden.
concept130 ist die besonders breit aufgestellte Produktlinie des Herstellers. Sie umfasst aktuell 27 Programme mit unterschiedlichen Fronten, Farben und Oberflächen.
Zum Angebot gehören beispielsweise:
Die Bezeichnung concept130 leitet sich vom verwendeten Höhenraster ab. Die einzelnen Schrank- und Fronthöhen orientieren sich an einem Grundmaß von 130 Millimetern. Dadurch lassen sich Auszüge, Türen und Elektrogeräte in einer gleichmäßigen Linienführung anordnen.
Für matte PerfectSense-Oberflächen nennt der Hersteller einen Anti-Fingerprint-Effekt. Bei den widerstandsfähigen AURA- und AURA-GL-Schichtstoffoberflächen stehen mehrere Farben zur Auswahl. Ergänzend gibt es kräftigere Selection-Farben wie Eukalyptus, Smaragdgrün und Ocean.
concept130 eignet sich unter anderem für kompakte Küchen, klassische Küchenzeilen, Landhausplanungen und offene Küchen mit Übergängen zum Wohnraum.
Die Linie systemat bietet zusätzliche Möglichkeiten bei Materialien, Abmessungen, Sonderfarben und technischen Funktionen. Ein wesentliches Merkmal sind höhere Unterschrankkorpusse, die bis zu 84,5 Zentimeter erreichen können. Hochschränke lassen sich bis zu einer Korpushöhe von 234 Zentimetern planen.
Durch die höheren Korpusse kann zusätzlicher Stauraum entstehen. Gleichzeitig lässt sich die Arbeitshöhe genauer an die Körpergröße und die gewählte Stärke der Arbeitsplatte anpassen.
Zu den besonderen Möglichkeiten gehören je nach Planung:
Pocket Doors sind Türen, die nach dem Öffnen seitlich in einen dafür vorgesehenen Zwischenraum geschoben werden. Dahinter können beispielsweise Elektrogeräte, Arbeitsflächen oder Regale verborgen werden. Wird die Küche nicht benutzt, lässt sich der Bereich wieder vollständig schließen.
Grifflose Küchen besitzen keine aufgesetzten Bügel- oder Knopfgriffe. Türen und Auszüge werden stattdessen über zurückgesetzte Griffprofile oder mechanische Öffnungssysteme bedient.
Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von waagerechten Griffleisten unterhalb der Arbeitsplatte bis zu senkrechten Profilen an Hochschränken. Je nach Programm können die Griffbereiche beleuchtet oder farblich auf die Fronten abgestimmt werden.
Grifflose Küchen erzeugen ein besonders ruhiges Frontbild. Bei der Planung müssen jedoch Bedienbarkeit, Reinigung und der Einbau von Geräten genau berücksichtigt werden. Besonders bei Kühlschränken, Geschirrspülern und schweren Auszügen sollte das Öffnungssystem im Küchenstudio ausprobiert werden.

In der Hausausstellung weist der Hersteller auf mehr als 2.000 mögliche Farben hin. Die genaue Auswahl hängt von Produktlinie, Frontmaterial und Lackausführung ab.
Zum Materialspektrum gehören unter anderem:
Sonderfarben ermöglichen es, Küchen an Wandfarben, Bodenbeläge oder angrenzende Möbel anzupassen. Nicht jede Farbe kann jedoch mit jeder Front und jedem Schrankprogramm kombiniert werden.
Für eine verbindliche Planung sollten Kunden deshalb Muster unter unterschiedlichen Lichtbedingungen betrachten. Eine matte Front kann bei Tageslicht deutlich anders wirken als unter warmer Küchenbeleuchtung.
Arbeitsplatten werden täglich stark beansprucht. Sie kommen mit Wasser, Hitze, Lebensmitteln, Reinigungsmitteln und Küchenwerkzeugen in Berührung.
Je nach Küchenprogramm können unter anderem folgende Materialien eingesetzt werden:
Die Materialien unterscheiden sich bei Gewicht, Plattenstärke, Pflege, Hitzebeständigkeit und Preis. Eine Natursteinplatte besitzt beispielsweise eine individuelle Maserung, während Keramik besonders widerstandsfähig sein kann. Dünne Kompaktplatten ermöglichen wiederum eine zurückhaltende, geradlinige Gestaltung.
Nischenverkleidungen können farblich auf die Arbeitsplatte abgestimmt oder als bewusster Kontrast geplant werden. Auch Beleuchtung, Steckdosen und Relingsysteme lassen sich in den Bereich zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken integrieren.
Eine Einbauküche wird nicht nur von außen geplant. Schubkästen, Auszüge und Vorratsschränke müssen zu Geschirr, Lebensmitteln und den persönlichen Arbeitsabläufen passen.
Zum Zubehör gehören unter anderem:
Vollständig ausziehbare Vorratsschränke ermöglichen den Zugriff von mehreren Seiten. Innenauszüge in Hochschränken sorgen dafür, dass einzelne Vorratsebenen getrennt geöffnet werden können.
Ein Teil des Zubehörs kann inzwischen unmittelbar über den herstellereigenen Onlineshop gekauft werden. Angeboten werden beispielsweise Besteckeinsätze, Antirutschmatten, Ausbesserungsprodukte und weitere Ordnungslösungen. Für vollständige Küchen oder größere Ergänzungen bleibt dagegen der Fachhandel zuständig.
Häcker verbindet seine Küchenmöbel mit einer eigenen Produktwelt für Elektrogeräte. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Marke Blaupunkt.
Zum Angebot gehören je nach Kollektion unter anderem:
Blaupunkt-Einbaugeräte, Spülen und Armaturen werden in diesem Vertriebssystem ausschließlich über spezialisierte Küchenfachhändler in Verbindung mit einer Küche des Herstellers angeboten. Ein separater Kauf über beliebige Elektro- oder Onlinehändler ist nicht vorgesehen.
Der zuständige Geräteservice sitzt unmittelbar bei Häcker in Rödinghausen. Dadurch sollen Möbel, Geräte und die technische Planung besser aufeinander abgestimmt werden können.
Kunden können bei der Küchenplanung dennoch auch Elektrogeräte anderer Hersteller auswählen, sofern das jeweilige Küchenstudio diese anbietet und die Einbaumaße zur Planung passen.
Obwohl das Unternehmen weiterhin eindeutig als Küchenhersteller auftritt, reichen einzelne Planungen über den eigentlichen Kochbereich hinaus.
Zum erweiterten Angebot gehören unter anderem:
Diese Komponenten verwenden teilweise dieselben Fronten, Farben und Materialien wie die Küche. Dadurch können Küchenzeile, Essbereich und Wohnzimmer als zusammenhängender Raum geplant werden. In der Projektwelt werden entsprechende Wohnlösungen ausdrücklich als Ergänzung zu den Küchenprogrammen gezeigt.
Die Hauptkategorie des Unternehmens bleibt dennoch die Küche. Die wohnraumfähigen Elemente ergänzen das Sortiment, bilden bislang aber keine vollständig eigenständige allgemeine Möbelmarke.
Reguläre Küchen werden nicht unmittelbar beim Hersteller bestellt. Beratung, Planung und Verkauf erfolgen über autorisierte Küchenstudios und Möbelfachhändler.
Der Fachhandel übernimmt insbesondere:
Auf der Unternehmenswebsite steht eine Händlersuche zur Verfügung. Der Hersteller kann außerdem bei der Vermittlung eines geeigneten Küchenstudios helfen.
Nicht jeder Händler zeigt beide Produktlinien oder sämtliche Fronten. Vor dem Besuch sollte deshalb nachgefragt werden, ob concept130, systemat oder ein bestimmtes Material in der Ausstellung vorhanden ist.
Mit dem Online-Küchenplaner können Interessierte erste Grundrisse und Gestaltungsideen ausprobieren. Dabei lassen sich beispielsweise Küchenform, Schrankanordnung und Farben verändern.
Der digitale Planer eignet sich zur Vorbereitung, ersetzt jedoch kein genaues Aufmaß. Für eine vollständige Planung müssen unter anderem berücksichtigt werden:
Das Ergebnis kann gespeichert oder als Grundlage für das Gespräch mit einem Küchenstudio verwendet werden.

Die Küchen werden an den beiden deutschen Produktionsstandorten Rödinghausen und Venne hergestellt. Insgesamt verfügt das Unternehmen über fünf Werke und rund 223.500 Quadratmeter Produktionsfläche. Hinzu kommen etwa 25.000 Quadratmeter Verwaltungsfläche.
Zu den typischen Produktionsschritten gehören:
Die Fertigung ist weitgehend digitalisiert. Produktionsdaten werden aus der Planung übernommen und an die jeweiligen Maschinen und Arbeitsplätze weitergegeben. Dadurch können große Stückzahlen und individuelle Varianten miteinander verbunden werden.
Täglich werden ungefähr 1.000 Küchen hergestellt. Dabei handelt es sich nicht um 1.000 identische Küchenzeilen. Jeder Auftrag kann andere Schränke, Farben, Maße und Ausstattungen enthalten.
Das Unternehmen produziert auftragsbezogen und unterhält kein Fertigwarenlager mit kompletten Standardküchen. Im Projektgeschäft nennt Häcker mehr als 200 Milliarden theoretisch mögliche Varianten.
Die hohe Variantenvielfalt entsteht unter anderem durch:
Eine eigene Lkw-Flotte übernimmt einen wesentlichen Teil der Auslieferung. Die Fahrzeuge werden über ein Live-Tracking-System gesteuert.
Das Werk in Venne ergänzt die Produktionsanlagen in Rödinghausen. Dort werden insbesondere Küchen der Linie systemat gefertigt. Das Werk wurde mit weitgehend automatisierten Produktions- und Logistikprozessen aufgebaut.
Der zweite Produktionsstandort schafft zusätzliche Kapazitäten, ohne dass die Fertigung ins Ausland verlagert wurde. Sämtliche Küchenmöbel werden weiterhin in Deutschland hergestellt.
Damit unterscheidet sich Häcker von Unternehmen, die Entwicklung und Vertrieb in Deutschland bündeln, die eigentliche Möbelproduktion jedoch überwiegend in anderen europäischen Ländern durchführen.
Materialien und Küchenbauteile werden im eigenen Prüflabor untersucht. Nach Unternehmensangaben gehören dazu unter anderem Prüfungen auf:
Die Kontrollen beginnen bereits bei eingehenden Materialien und setzen sich während der Produktion fort. Zusätzlich werden externe Prüfstellen und Managementsysteme genutzt.
Zu den ausgewiesenen Zertifizierungen und Gütezeichen gehören:
Welche Kennzeichnung für eine konkrete Produktlinie oder Front gilt, sollte anhand der aktuellen Produktunterlagen geprüft werden.
Das Unternehmen betreibt seit 2009 ein zertifiziertes Umweltmanagement und seit 2014 ein Energiemanagementsystem.
Zu den veröffentlichten Maßnahmen gehören:
Für das Projektgeschäft gibt der Hersteller an, ausschließlich PEFC- oder FSC-zertifizierte Holzwerkstoffe aus Europa einzusetzen. Holzreste aus der Fertigung werden zur Wärmeerzeugung genutzt.
Häcker bezeichnet seine Produktion und sein vollständiges Küchensortiment als klimaneutral zertifiziert. Dabei werden zunächst Treibhausgasemissionen erfasst und durch betriebliche Maßnahmen reduziert. Verbleibende Emissionen werden durch die Unterstützung externer Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Es handelt sich daher um bilanzielle Klimaneutralität. Die Herstellung von Holzwerkstoffen, Beschlägen, Lacken, Elektrogeräten und Verpackungen verursacht weiterhin Emissionen. Diese werden innerhalb der verwendeten Bilanzierungs- und Kompensationssysteme berücksichtigt beziehungsweise ausgeglichen.
Das Unternehmen nennt unter anderem internationale Projekte in den Bereichen Aufforstung, Windkraft und Wasserkraft.
Am Hauptsitz befindet sich eine der größeren Herstellerausstellungen der ostwestfälischen Küchenbranche. Auf mehr als 3.800 Quadratmetern werden über 40 Küchen sowie Fronten, Materialien, Griffe und technische Funktionen präsentiert.
Zu sehen sind unter anderem:
Die Ausstellung dient der Information und Inspiration. Eine vollständige Küche wird dort nicht unmittelbar verkauft. Für Planung, Preisangebot und Bestellung vermittelt der Hersteller an einen Fachhandelspartner.
Häcker Küchen
Werkstraße 3
32289 Rödinghausen
Ein offizieller, regelmäßig geöffneter Werksverkauf für komplette Küchen, Restposten oder Ausstellungsmöbel wird auf den Unternehmensseiten nicht ausgewiesen.
Die Hausausstellung ist kein Küchen-Outlet. Sie zeigt Planungsmöglichkeiten, verkauft aber keine vollständigen Küchen unmittelbar an Privatkunden.
Auch Prototypen oder ehemalige Messeküchen werden nicht als dauerhaftes öffentliches Verkaufsangebot angekündigt. Entsprechende Drittanbieterangaben sollten deshalb nicht mit einem offiziellen Werksverkauf des Herstellers verwechselt werden.
Eine Ausnahme vom reinen Fachhandelsvertrieb bildet der Zubehörshop. Dort können Verbraucher ausgewählte Ergänzungen unmittelbar bestellen.
Zum Angebot gehören beispielsweise:
Für die Bestellung müssen Schrankbreite und Korpustiefe genau bekannt sein. Der Shop stellt dafür Messanleitungen zur Verfügung. Kann ein benötigtes Teil nicht eindeutig zugeordnet werden, sollte zunächst der ursprüngliche Küchenhändler angesprochen werden.
Bei Problemen mit einer Küche bleibt grundsätzlich das Küchenstudio oder Möbelhaus erster Ansprechpartner. Dort wurde der Kaufvertrag abgeschlossen, und dort liegen normalerweise die Planungs- und Auftragsdaten vor.
Für eine Anfrage sollten Kunden möglichst bereithalten:
Bei Blaupunkt-Geräten kann zusätzlich der in Rödinghausen angesiedelte Geräteservice zuständig sein. Ob eine Anfrage direkt oder über den Händler bearbeitet wird, hängt von Produkt und Garantiefall ab.
Neben dem klassischen Verkauf über Küchenstudios betreibt Häcker einen eigenen Bereich für internationale Bau- und Immobilienprojekte.
Zu den Auftraggebern gehören beispielsweise:
Die Projektgrößen reichen nach Unternehmensangaben von fünf Küchen bis zu Vorhaben mit mehr als 1.000 Einheiten. Der Hersteller begleitet die Projekte von der Planung und Bemusterung bis zur Auslieferung und Montage.
Referenzen bestehen unter anderem in Europa und Asien. Damit ist der Standort Rödinghausen nicht nur Produktionsort, sondern auch Ausgangspunkt für internationale Planungs-, Vertriebs- und Logistikleistungen.

Mit dem Häcker Campus unterhält das Unternehmen eine eigene Plattform für Aus- und Weiterbildung. Das Angebot richtet sich an Beschäftigte, Küchenfachhändler und internationale Vertriebspartner.
Zu den Schulungsthemen gehören beispielsweise:
Die Schulungen können in Präsenz oder digital stattfinden. Mehr als 350 Menschen arbeiten nach aktueller Unternehmensdarstellung im Vertrieb und Kundendienst.
Mit rund 2.000 Beschäftigten gehört das Familienunternehmen zu den größten Arbeitgebern im Kreis Herford. Die Arbeitsplätze verteilen sich auf Rödinghausen, Venne und internationale Vertriebs- und Servicetätigkeiten.
Zu den Berufsfeldern gehören unter anderem:
Als Arbeitgeberleistungen nennt das Unternehmen unter anderem:
Die konkrete Leistung hängt von Standort, Tätigkeit und Beschäftigungsmodell ab.
Das Unternehmen bietet kaufmännische, technische, handwerkliche und digitale Ausbildungsberufe an.
Zum aktuellen Angebot gehören:
Auszubildende erhalten nach Unternehmensangaben Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Schulungen, Prüfungsvorbereitung und Prämien für gute Noten. Zusätzlich finden Ausflüge, Projekte und regelmäßige Gespräche zur beruflichen Entwicklung statt.
Für den handwerklich-technischen Nachwuchs steht eine eigene Lehrwerkstatt zur Verfügung. Dort werden grundlegende Verfahren der Holz- und Möbelbearbeitung vermittelt, bevor die Auszubildenden weitere Produktionsbereiche kennenlernen.
Neben den Ausbildungsberufen werden mehrere duale beziehungsweise praxisintegrierte Studiengänge angeboten.
Dazu gehören nach aktueller Unternehmensdarstellung:
Die Studierenden wechseln zwischen Theoriephasen an einer Hochschule und praktischen Einsätzen im Unternehmen. Dabei können sie unter anderem Produktion, IT, Logistik, Einkauf, Vertrieb und Verwaltung kennenlernen.
Die verfügbaren Studienplätze und Kooperationshochschulen können sich je nach Bewerbungsjahr ändern.
Rödinghausen ist mit weniger als 10.000 Einwohnern eine vergleichsweise kleine Gemeinde. Die wirtschaftliche Bedeutung von Häcker ist deshalb besonders sichtbar. Das Unternehmen prägt Beschäftigung, Gewerbeflächen und die öffentliche Wahrnehmung des Ortes.
Am Standort treffen mehrere für Ostwestfalen typische Kompetenzen zusammen:
Die Unternehmensentwicklung steht beispielhaft für die Geschichte der ostwestfälischen Küchenindustrie: Aus einer kleinen Tischlerei entstand ein internationaler Hersteller, der seine Produkte weiterhin in der Region fertigt.
Gleichzeitig gehört das Unternehmen zur Küchenmeile A30. Während der jährlichen Hausmessen präsentieren zahlreiche Hersteller aus Rödinghausen, Löhne, Bünde, Kirchlengern und den umliegenden Orten ihre neuen Kollektionen. Dadurch wird die Region für Fachhändler aus Deutschland und dem Ausland zu einem zentralen Branchentreffpunkt.
Häcker Küchen GmbH & Co. KG
Werkstraße 3
32289 Rödinghausen
Telefon: 05746 940-0
E-Mail: info@haecker-kuechen.de
Webseite: haecker-kuechen.com
An derselben Adresse befinden sich Unternehmenszentrale und Hausausstellung. Die Produktion verteilt sich auf mehrere Werke in Rödinghausen und den Standort Venne.
Über die Unternehmenswebsite können Interessierte Küchenprogramme und Materialien ansehen, den digitalen Küchenplaner nutzen, einen Fachhändler suchen, Zubehör bestellen oder sich über Stellenangebote und Ausbildung informieren.
Der Hauptsitz befindet sich an der Werkstraße 3 in Rödinghausen im Kreis Herford. Ein weiterer Produktionsstandort liegt in Venne im Landkreis Osnabrück.
Das Unternehmen produziert individuell geplante Einbauküchen. Ergänzend werden wohnraumfähige Sideboards, Regale, Tische und Ankleidesysteme sowie Zubehör und Kücheneinbaugeräte angeboten.
Die Küchen werden an zwei deutschen Standorten mit insgesamt fünf Werken gefertigt. Die Standorte befinden sich in Rödinghausen und Venne.
Nach aktueller Unternehmensangabe entstehen täglich ungefähr 1.000 Küchen.
Das Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Sortiment besteht aus den beiden Produktlinien concept130 und systemat. concept130 bietet eine große Programmauswahl, während systemat zusätzliche Möglichkeiten bei Korpushöhen, Materialien, Sonderfarben und Komfortfunktionen eröffnet.
Nein. Vollständige Küchen werden über Küchenstudios und Möbelfachhändler geplant und verkauft. Auf der Herstellerseite steht eine Händlersuche zur Verfügung.
Ein offizieller, regelmäßig geöffneter Werksverkauf für komplette Küchen oder Ausstellungsmöbel wird nicht ausgewiesen. Die Hausausstellung ist kein Outlet.
Grundsätzlich ja. Die Ausstellung dient auch der Information privater Kücheninteressenten. Aufgrund des Umbaus für die Hausmesse ist sie derzeit jedoch nur eingeschränkt zugänglich. Die vollständige Wiedereröffnung ist für den 29. September 2026 angekündigt.
Die Hausausstellung umfasst mehr als 3.800 Quadratmeter und zeigt über 40 Küchen sowie Materialien, Fronten und technische Ausstattungen.
Ja. Im Zubehörshop sind unter anderem Besteckeinsätze, Antirutschmatten, Innenausstattungen und Ausbesserungsprodukte erhältlich.
Blaupunkt-Einbaugeräte werden exklusiv über spezialisierte Fachhändler zusammen mit Häcker Küchen angeboten. Der zugehörige Geräteservice befindet sich in Rödinghausen.
Zur Geschäftsführung gehören Matthias Berens, Jan Finkemeier, Jochen Finkemeier, Dirk Krupka und Stefan Möller.
Zum Angebot gehören unter anderem Industriekaufleute, Holzmechaniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik sowie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Systemintegration.
Quellen: Unternehmens-, Produkt-, Ausstellungs-, Projekt-, Nachhaltigkeits-, Karriere-, Händler-, Geräte- und Serviceseiten von Häcker Küchen sowie die aktuelle Unternehmensdarstellung 2025. Angaben zuletzt geprüft am 23. Juli 2026.