Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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eggersmann Küchen in Hiddenhausen: Geschichte, Maßküchen, E4.0, unique, Produktion, Showroom, Nachhaltigkeit und Arbeitgeber.

Eine individuell geplante Küche entsteht nicht allein durch die Auswahl passender Schränke. Raumarchitektur, Materialien, Arbeitsabläufe, Stauraum, Elektrogeräte und Beleuchtung müssen zu einer Einrichtung verbunden werden, die funktional ist und zugleich den persönlichen Stil ihrer Nutzer widerspiegelt.
eggersmann entwickelt und produziert in Hiddenhausen hochwertige Küchen nach Maß. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 120 Menschen und fertigt ausschließlich am ostwestfälischen Stammsitz. Die Marke ist in mehr als 40 Ländern vertreten und wird über spezialisierte Küchenstudios sowie den gehobenen Einrichtungsfachhandel angeboten.
Unternehmen: eggersmann küchen GmbH & Co. KG
Marke: eggersmann
Hauptsitz: Hiddenhausen im Kreis Herford
Adresse: Herforder Straße 196, 32120 Hiddenhausen
Branche: Küchenmöbel, Maßküchen und hochwertige Inneneinrichtungen
Gründung: 1908
Gründer: Tischlermeister Wilhelm Eggersmann
Eigentümerstruktur: inhabergeführtes Familienunternehmen
Geschäftsführer: Michael Wunram
Beschäftigte: rund 120
Produktion: ausschließlich in Hiddenhausen
Internationale Präsenz: mehr als 40 Länder
Vertrieb: internationale Partnerstudios und gehobener Einrichtungsfachhandel
Küchensysteme und Konzepte: E4.0, unique, work’s, nami und SKYWALK
Produkte: individuell geplante Küchen, Kücheninseln, Schränke, Arbeitsplatten, Innenausstattungen und projektbezogene Einrichtungslösungen
Showroom: am Unternehmensstandort in Hiddenhausen
Webseite: eggersmann.com
Das Unternehmen wird laut aktuellem Impressum von Michael Wunram geführt. Die Marke bezeichnet sich als älteste deutsche Küchenmarke in Familienbesitz.
Die Geschichte begann 1908. Tischlermeister Wilhelm Eggersmann gründete den Betrieb und fertigte zunächst hochwertige Büffets und weitere individuell ausgeführte Möbel. Maßanfertigung und handwerkliche Bearbeitung gehörten damit von Anfang an zum Geschäftsmodell.
Aus der Tischlerei entwickelte sich über mehrere Generationen ein spezialisierter Hersteller hochwertiger Küchensysteme. Der erste Export in die Niederlande erfolgte 1967. In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere europäische und internationale Märkte erschlossen.
Zu den wichtigen Entwicklungsschritten gehören:
Die Entwicklung zeigt, wie aus einem regionalen Handwerksbetrieb eine international vertriebene Marke wurde, ohne die Fertigung aus Hiddenhausen zu verlagern.

Das Unternehmen stellt keine unveränderlichen Standardküchen her. Jede Planung wird für einen konkreten Raum, eine bestimmte Nutzung und die persönlichen Vorstellungen der Auftraggeber entwickelt.
Zum Angebot gehören unter anderem:
Die Küchen bewegen sich überwiegend im gehobenen Premium- und Luxussegment. Im Mittelpunkt stehen Maßfertigung, besondere Materialien und eine zurückhaltende, langfristig nutzbare Gestaltung.
Der Hersteller beschreibt jede Küche als Unikat. Damit ist nicht gemeint, dass jedes Bauteil vollständig neu erfunden wird. Das Unternehmen arbeitet mit konstruktiven Systemen, bewährten Komponenten und wiederkehrenden technischen Lösungen.
Diese Grundlage wird jedoch individuell angepasst. Abmessungen, Materialien, Frontaufteilungen und Funktionen können auf den jeweiligen Raum abgestimmt werden.
Mögliche Anpassungen betreffen beispielsweise:
Das Unternehmen bezeichnet diesen Ansatz als systematische Maßanfertigung. Serienproduktion im Sinne großer Mengen identischer Küchen entspricht nach eigener Darstellung nicht dem Geschäftsmodell.
E4.0 ist das zentrale Planungssystem für individuell zusammengestellte Küchen. Es bietet einen umfangreichen Bestand an Formen, Designs, Materialien und technischen Lösungen, die für unterschiedliche Räume kombiniert werden können.
Die Bezeichnung geht auf eine Entwicklung der früheren Systeme E3.0 und E4 zurück. E3.0 wurde 2013 vorgestellt. Im Jahr 2023 folgte E4 mit einer reduzierten Produktlogik und gleichzeitig größerer Planungsvariabilität.
Innerhalb des Systems lassen sich unter anderem kombinieren:
Der Vorteil eines solchen Systems liegt darin, dass Planer nicht bei jeder Küche bei null beginnen müssen. Sie können auf geprüfte Konstruktionen zurückgreifen und diese dennoch weitgehend auf die Architektur und die Wünsche der Kunden abstimmen.
Die Kollektion unique wurde 2006 vorgestellt. Ihre Grundidee besteht darin, ein Material nicht nur für die Arbeitsplatte, sondern auch für weitere sichtbare Oberflächen einzusetzen.
Fronten, Wangen und Arbeitsflächen können dadurch nahezu wie aus einem einzigen Werkstoff gefertigt wirken. Verwendet werden unter anderem Naturstein, Edelstahl, Schwarzstahl, Messing und hochwertige Furniere.
Das Konzept eignet sich besonders für Kücheninseln mit einer monolithischen, blockartigen Erscheinung. Fugen, Kanten und Übergänge werden gestalterisch zurückgenommen, damit Material und Form im Mittelpunkt stehen.
Eine Küche kann beispielsweise vollständig mit Natursteinflächen versehen werden. Alternativ lassen sich Metalloberflächen mit dunklen Hölzern oder Stein kombinieren.
Naturstein wird bei Küchen üblicherweise vor allem als Arbeitsplatte eingesetzt. Bei unique kann er zusätzlich auf Fronten, Wangen und weiteren Flächen verwendet werden.
Dafür werden Natursteinplatten technisch bearbeitet und auf eine leichtere Trägerkonstruktion aufgebracht. So können auch Schranktüren und Auszüge mit einer echten Steinoberfläche ausgestattet werden. Die abschließende Bearbeitung von Fasen und Kanten erfolgt teilweise von Hand.
Verwendet werden beispielsweise:
Jede Steinplatte besitzt eine individuelle Maserung und Farbgebung. Bei einer Kücheninsel muss deshalb geplant werden, wie die Zeichnung über Fronten, Wangen und Arbeitsfläche hinweg geführt wird.
Naturstein ist nicht grundsätzlich unempfindlich. Säuren, Fett, Flüssigkeiten und ungeeignete Reinigungsmittel können abhängig von der Gesteinsart Spuren hinterlassen. Pflege und Alltagstauglichkeit sollten deshalb bereits bei der Planung besprochen werden.
SKYWALK ist eine Planungsvariante innerhalb der unique-Welt. Sie bricht die geschlossene Form einer klassischen Kücheninsel auf.
Zwei schwere Inselelemente werden diagonal gegeneinander verschoben. Ein zentrales konstruktives Element trägt die Last und nimmt gleichzeitig notwendige Installationen auf. Durch Beleuchtung und die zurückgesetzte Verbindung entsteht der Eindruck, dass ein massives Steinelement schwebt.
Das Konzept wurde 2023 vorgestellt und seitdem in unterschiedlichen Materialien umgesetzt. Gezeigt werden unter anderem Kombinationen aus Quarzit, Granit, Messing und weiteren Metalloberflächen.
SKYWALK ist keine einzelne fertig konfigurierte Küche. Material, Größe und technische Ausstattung werden für den jeweiligen Raum geplant.
Die Kücheninsel nami entstand in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Designstudio Yabu Pushelberg. Die Entwicklung wurde 2021 in die Unternehmenshistorie aufgenommen.
Der Name orientiert sich am japanischen Begriff für Welle. Die Form besteht aus geschwungenen Elementen und hebt sich bewusst von einer geradlinigen, rechteckigen Kücheninsel ab.
Die Insel soll gleichzeitig als:
funktionieren.
Das Konzept zeigt, dass der Hersteller eine Küche nicht ausschließlich als Schrankprogramm versteht. Einzelne Entwürfe sollen wie Möbel oder Skulpturen innerhalb eines offenen Wohnraums wirken.
Das 2015 vorgestellte System work’s orientiert sich stärker an den Abläufen einer professionellen Küche. Kurze Wege, übersichtliche Aufbewahrung und leicht erreichbare Arbeitsmittel sollen mit einer hochwertigen Gestaltung verbunden werden.
Zu den besonderen Elementen gehören:
Die Turn-Elemente können um bis zu 360 Grad gedreht werden. Hinter Glasfronten lassen sich Geschirr, Lebensmittel und Geräte so anordnen, dass sie von unterschiedlichen Positionen aus erreichbar sind.
Das Konzept eignet sich insbesondere für Menschen, die häufig und aufwendig kochen und dabei Wert auf eine klare Organisation ihrer Arbeitsmittel legen.
Materialien spielen in der Außendarstellung eine besonders große Rolle. Das Unternehmen setzt nicht ausschließlich auf gleichmäßig reproduzierte Dekore, sondern verwendet auch Werkstoffe, deren Oberfläche bewusst individuelle Spuren und Strukturen zeigt.
Dazu gehören:
Holz kann sichtbare Äste, Risse oder eine sägeraue Oberfläche besitzen. Warmgewalzter Stahl erhält durch den Herstellungsprozess eine individuelle Färbung. Naturstein zeigt geologische Strukturen, die sich nicht wiederholen.
Solche Materialien machen eine Küche unverwechselbar, benötigen aber eine genaue Beratung. Farb- und Strukturabweichungen sind bei Naturmaterialien keine Fehler, sondern Teil des gewünschten Erscheinungsbildes.
Furnierte Fronten verbinden eine echte Holzoberfläche mit einer technisch stabilen Trägerplatte. Dadurch können großformatige und gleichmäßig konstruierte Möbelteile hergestellt werden, ohne vollständig aus massivem Holz zu bestehen.
Je nach Planung werden beispielsweise verwendet:
Bei besonders hochwertigen Planungen kann die Maserung über mehrere Fronten hinweg fortgeführt werden. Dadurch entsteht ein zusammenhängendes Holzbild.
Gehrungsverbindungen mit schräg bearbeiteten Kanten lassen Fronten und Wangen zusätzlich wie einen geschlossenen Möbelkörper erscheinen.
Metall kann in einer Küche technisch und kühl wirken, lässt sich aber mit Holz oder Naturstein zu wohnlicheren Kombinationen verbinden.
Zu den eingesetzten Varianten gehören unter anderem:
Die Oberfläche Silver Touch wurde ursprünglich vor allem im Schiffbau eingesetzt. Durch fugenlos verschweißte Übergänge zwischen Wangen und Arbeitsflächen lässt sie sich als geschlossener Möbelkörper verarbeiten.
Warmgewalzter Stahl bildet durch Hitze und Sauerstoff eine unregelmäßige dunkelgraue Oberfläche. Jeder Zuschnitt kann dadurch anders aussehen.
Nicht jede Küche muss mit Naturstein oder Metall ausgestattet werden. Auch Lack-, Laminat- und Linoleumoberflächen gehören zum Sortiment.
Lackfronten können in unterschiedlichen Glanzgraden und Farben hergestellt werden. Sie ermöglichen eine sehr gleichmäßige Oberfläche und lassen sich auf die Architektur eines Raumes abstimmen.
Laminat- und Melaminoberflächen bieten eine große Dekorvielfalt. Sie gelten als pflegeleicht und widerstandsfähig. Mittels Lasertechnik können Frontkanten so mit der Trägerplatte verbunden werden, dass ein weitgehend fugenloser Eindruck entsteht.
Linoleum wird aus Rohstoffen wie Leinöl, Harzen sowie Holz- und Kalksteinmehl hergestellt. Das Material besitzt eine matte, warme Oberfläche und kann eine Alternative zu Lack oder Kunststoffdekor sein.
Die Arbeitsplatte muss zur Gestaltung passen und gleichzeitig den Belastungen des Küchenalltags standhalten.
Mögliche Materialien sind:
Bei der Auswahl sollten berücksichtigt werden:
Eine Arbeitsplatte aus Naturstein kann beispielsweise sehr robust sein, aber je nach Gesteinsart empfindlich auf Säuren reagieren. Edelstahl ist hygienisch und hitzebeständig, zeigt jedoch Fingerabdrücke und Gebrauchsspuren.
Schubkästen und Auszüge lassen sich mit unterschiedlichen Ordnungssystemen ausstatten.
Dazu gehören beispielsweise:
Mit boxtec bietet das Unternehmen ein modulares System zur individuellen Organisation von Schubkästen und Auszügen. Die Einteilung kann an die vorhandenen Küchenutensilien und persönlichen Arbeitsabläufe angepasst werden.
Weitere Entwicklungen umfassen das Glaskorpussystem glance, das Organisationssystem cabtech für Oberschränke und das Schubkastensystem EBX. Diese Systeme wurden 2021 beziehungsweise 2023 in die Unternehmenshistorie aufgenommen.
Reguläre Küchen werden über internationale Partnerstudios und ausgewählte Einrichtungshäuser geplant und verkauft.
Die Planung beginnt mit den Bedürfnissen der Nutzer und der Architektur des Raumes. Berücksichtigt werden unter anderem:
Die Partnerstudios begleiten Kunden vom ersten Entwurf bis zum vollständigen Einrichtungskonzept. Auf der Unternehmenswebsite steht eine internationale Studiosuche zur Verfügung.
Allgemeine Küchenpreise werden nicht veröffentlicht. Die Kosten hängen stark von Größe, Materialien, Sonderanfertigungen und technischer Ausstattung ab.
Preisbestimmend sind insbesondere:
Die digitale Studioanfrage fragt nach Budgetbereichen ab etwa 30.000 Euro. Das ist kein verbindlicher Mindestpreis für jede Küche, zeigt aber die Positionierung im gehobenen Markt.
Ein belastbares Angebot kann erst nach Aufmaß, Materialauswahl und technischer Planung erstellt werden.
Sämtliche Küchen werden am Unternehmensstandort in Hiddenhausen produziert. Nach aktueller Unternehmensdarstellung arbeiten dort rund 120 Beschäftigte.
Zu den typischen Arbeitsschritten gehören:
Die Produktion verbindet computergesteuerte Maschinen mit handwerklicher Bearbeitung. Standardisierte Verfahren sorgen für technische Genauigkeit, während besondere Materialien und Sondermaße weiterhin Erfahrung und manuelle Arbeit erfordern.

Individuelle Maßfertigung bedeutet nicht, dass alle Möbel ausschließlich mit Handwerkzeugen hergestellt werden.
Moderne Bearbeitungszentren übernehmen wiederkehrende Arbeiten wie:
Handarbeit bleibt vor allem dort wichtig, wo Materialeigenschaften beurteilt, Oberflächen angepasst oder Sonderlösungen umgesetzt werden müssen.
Bei Naturstein werden beispielsweise Fasen und Kanten teilweise manuell nachbearbeitet. Bei Furnieren müssen Maserung und Farbverlauf ausgewählt werden. Metalloberflächen benötigen abhängig von der Ausführung eine individuelle Bearbeitung.
Neben einzelnen Privatküchen beliefert der Hersteller größere Wohn- und Immobilienprojekte.
Die Projektseite nennt unter anderem:
Bei solchen Projekten werden individuelle Planung und größere Stückzahlen miteinander verbunden. Die Küchen müssen zur Architektur und zum Qualitätsstandard des jeweiligen Gebäudes passen, gleichzeitig aber in einer abgestimmten Serie gefertigt und geliefert werden.
Ein besonderer Auftrag war die Ausstattung des olympischen Dorfes für die Winterspiele 2010 in Vancouver.
Nach Unternehmensangaben wurden mehr als 800 Küchen für das Projekt gefertigt. Die Wohnungen wurden nach den Spielen weiter als Wohnraum genutzt.
Der Auftrag verdeutlicht, dass der Hersteller nicht ausschließlich Einzelküchen für private Wohnhäuser fertigt. Auch größere Projekte können mit individuell abgestimmten Lösungen umgesetzt werden.

Die Küchen werden über ein internationales Netzwerk spezialisierter Studios und hochwertiger Einrichtungshäuser angeboten. Die Marke ist nach aktueller Unternehmensdarstellung in mehr als 40 Ländern vertreten.
Zu den internationalen Entwicklungen der vergangenen Jahre gehören Flagship-Stores und Partnerstudios unter anderem in:
Die genaue Zahl und Verteilung der Studios verändert sich durch neue Partnerschaften, Eröffnungen und mögliche Schließungen.
Am Unternehmensstandort befindet sich ein eigener Showroom. Die Ausstellung wurde 2016 neu gestaltet und um rund 700 Quadratmeter erweitert.
Gezeigt werden unter anderem:
Der Showroom dient vor allem der Präsentation für internationale Partner, Planer, Architekten und Kunden mit vereinbarten Beratungsterminen. Die regelmäßig stattfindenden eggersmann Design Days richten sich ausdrücklich an weltweite Vertriebspartner.
eggersmann küchen GmbH & Co. KG
Herforder Straße 196
32120 Hiddenhausen
Allgemeine öffentliche Öffnungszeiten werden auf der Unternehmenswebsite derzeit nicht genannt. Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte deshalb vorab einen Termin oder eine Besuchsmöglichkeit direkt beim Unternehmen beziehungsweise über ein Partnerstudio anfragen. Die aktuelle Stellenausschreibung für den Empfang bestätigt, dass Kunden-, Besucher- und Beratungstermine im Showroom koordiniert werden.
Ein öffentlich zugänglicher Werksverkauf für komplette Küchen, Restposten oder Ausstellungsmöbel wird auf den offiziellen Seiten nicht ausgewiesen.
Der Showroom ist eine Marken-, Material- und Beratungsausstellung und kein Möbel-Outlet. Reguläre Küchen werden über Partnerstudios geplant und verkauft.
Wer nach einer reduzierten Musterküche sucht, kann sich an einzelne Handelspartner wenden. Küchenstudios verkaufen gelegentlich ihre Ausstellungen, wenn neue Programme oder Materialien aufgenommen werden. Dabei handelt es sich jedoch um Angebote des jeweiligen Studios und nicht um einen offiziellen Werksverkauf in Hiddenhausen.
Nach dem Kauf bleibt das jeweilige Küchenstudio normalerweise der wichtigste Ansprechpartner.
Das betrifft insbesondere:
Für eine spätere Anfrage sollten Kunden möglichst folgende Unterlagen aufbewahren:
Bei Naturmaterialien ist zu berücksichtigen, dass eine später gelieferte Stein- oder Holzoberfläche nicht exakt dieselbe Maserung und Farbe wie das ursprüngliche Material besitzen muss.
Das Unternehmen wurde 2010 nach eigener Darstellung als erster deutscher industrieller Hersteller von Küchensystemen nach den Anforderungen des Forest Stewardship Council zertifiziert.
Die FSC-Zertifizierung bezieht sich auf die Herkunft des Holzes und die Nachverfolgbarkeit innerhalb der Lieferkette. Sie soll eine verantwortungsvollere Forstwirtschaft unterstützen und umfasst ökologische, soziale sowie wirtschaftliche Anforderungen.
Zertifizierte Betriebe werden regelmäßig kontrolliert. Das Siegel bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sämtliche Materialien einer Küche aus Holz bestehen oder jede angebotene Ausführung vollständig FSC-zertifiziert ist. Bei einer konkreten Planung sollte deshalb geprüft werden, welche Materialien und Produkte vom Zertifikat erfasst werden.
Die verwendeten Dreischichtspan- und MDF-Platten erfüllen nach Unternehmensangaben die Anforderungen von TSCA Title VI beziehungsweise CARB2.
Der angegebene Formaldehydwert liegt bei höchstens 0,05 ppm und damit unter dem vom Unternehmen genannten Grenzwert der europäischen Emissionsklasse E1 von 0,1 ppm.
Formaldehyd kann aus verleimten Holzwerkstoffen an die Raumluft abgegeben werden. Niedrigere Emissionen sind deshalb besonders bei Möbeln relevant, die über viele Jahre in Innenräumen genutzt werden.
Eine individuell gefertigte Küche verursacht bei Produktion, Materialgewinnung und Transport erhebliche Umweltwirkungen. Ein wichtiger Faktor ist daher die mögliche Nutzungsdauer.
Eine Küche kann länger genutzt werden, wenn:
Der Hersteller betont authentische, dauerhafte Materialien und eine zeitlos moderne Gestaltung. Konkrete aktuelle Unternehmenskennzahlen zu Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen oder Recyclingquoten werden auf den öffentlich zugänglichen Hauptseiten jedoch nur eingeschränkt veröffentlicht. Weitergehende Umweltversprechen sollten deshalb nicht ohne zusätzliche Nachweise getroffen werden.
Rund 120 Menschen arbeiten am einzigen Produktions- und Unternehmensstandort. Das Unternehmen verbindet eine vergleichsweise überschaubare Beschäftigtenzahl mit internationalem Vertrieb und individuell ausgeführten Projekten.
Zu den Arbeitsbereichen gehören unter anderem:
Aktuelle Stellenangebote betreffen unter anderem Kundenberatung, technischen Support, Versand sowie Empfang und Showroom. Die Kundenberatung unterstützt internationale Handelspartner bei der technischen Vorbereitung individueller Küchen- und Inneneinrichtungsprojekte.
Als Arbeitgeber nennt das Unternehmen unter anderem flexible Arbeitszeiten, leistungsgerechte Vergütung, Sozialleistungen, gründliche Einarbeitung und Möglichkeiten zur persönlichen sowie beruflichen Weiterentwicklung.
Aktuell wird auf der Karriereseite insbesondere die Ausbildung zum Holzmechaniker beziehungsweise zur Holzmechanikerin vorgestellt.
Auszubildende lernen unter anderem:
Die Ausbildung verbindet industrielle Fertigung mit handwerklichen Tätigkeiten. Da viele Küchen individuelle Maße und Materialien besitzen, müssen Auszubildende neben Maschinenkenntnissen auch ein Verständnis für unterschiedliche Werkstoffe entwickeln.
Neben der Ausbildung werden abhängig vom aktuellen Personalbedarf Stellen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen ausgeschrieben.
Dazu können gehören:
Die ausgeschriebenen Berufe verändern sich im Laufe des Jahres. Interessierte sollten deshalb den aktuellen Karrierebereich prüfen und sich nicht ausschließlich auf ältere Stellenanzeigen verlassen.
Hiddenhausen liegt mitten in einem der bedeutendsten Küchen- und Möbelcluster Europas. In unmittelbarer Nähe befinden sich Herford, Löhne, Bünde, Kirchlengern, Rödinghausen und Bad Oeynhausen.
Die Region bündelt zahlreiche Kompetenzen:
eggersmann steht innerhalb dieses Clusters für eine andere Ausprägung als die großen Hersteller mit mehreren Tausend Küchen pro Tag. Das Unternehmen konzentriert sich auf individuelle Maßfertigung, besondere Materialien und eine vergleichsweise kleine Produktion.
Damit zeigt der Betrieb, dass die Stärke der ostwestfälischen Küchenbranche nicht allein in großen Stückzahlen liegt. Auch hochwertige Manufakturarbeit, Materialentwicklung, internationale Designprojekte und individuelle Architekturkonzepte gehören zur regionalen Kompetenz.
Trotz weltweiter Vertriebspartner und internationaler Großprojekte befindet sich das Unternehmen weiterhin in Familienbesitz. Produktion, Geschäftsführung, Entwicklung und wesentliche Verwaltungsbereiche sind in Hiddenhausen gebündelt.
Die Verbindung aus regionaler Fertigung und internationalen Projekten ist typisch für viele ostwestfälische Unternehmen. Der Firmenstandort liegt in einer Gemeinde mit weniger internationaler Bekanntheit als Berlin, Hamburg oder München, während die Produkte in hochwertigen Wohnprojekten auf mehreren Kontinenten eingesetzt werden.
eggersmann küchen GmbH & Co. KG
Herforder Straße 196
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 9629-0
E-Mail: info@eggersmann.com
Webseite: eggersmann.com
Am Unternehmensstandort befinden sich Verwaltung, Produktion und Showroom. Über die Unternehmenswebsite können Interessierte Küchenprojekte und Materialien ansehen, ein Partnerstudio finden, eine Planungsanfrage stellen oder sich über Stellenangebote informieren.
Unternehmenssitz, Produktion und Showroom befinden sich an der Herforder Straße 196 in Hiddenhausen im Kreis Herford.
Der Hersteller entwickelt und produziert individuell geplante Küchen, Kücheninseln, Schränke, Arbeitsplatten und Innenausstattungen. Zusätzlich werden größere Apartment- und Immobilienprojekte beliefert.
Die Küchen werden ausschließlich am Unternehmensstandort in Hiddenhausen hergestellt.
Das Unternehmen wurde 1908 von Tischlermeister Wilhelm Eggersmann gegründet.
Aktuelle Unternehmensangaben nennen rund 120 Beschäftigte.
Die Küchen werden über Partnerstudios und Einrichtungshäuser in mehr als 40 Ländern angeboten.
Geschäftsführer der eggersmann küchen GmbH & Co. KG ist Michael Wunram.
Ja. Das Unternehmen bezeichnet sich als inhabergeführt und als älteste deutsche Küchenmarke in Familienbesitz.
E4.0 ist das aktuelle System für individuell geplante Maßküchen. Es verbindet unterschiedliche Schrankformen, Materialien und technische Lösungen zu einer auf den jeweiligen Raum abgestimmten Küche.
unique ist eine Kollektion, bei der Materialien wie Naturstein, Stahl oder Messing auf unterschiedlichen sichtbaren Flächen eingesetzt werden können. Fronten, Wangen und Arbeitsplatten erhalten dadurch ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild.
work’s orientiert sich an der Funktionalität einer professionellen Küche. Zum System gehören unter anderem drehbare Schränke und frei stehende Arbeitsinseln.
nami ist eine skulpturale Kücheninsel, die gemeinsam mit dem Designstudio Yabu Pushelberg entwickelt wurde. Ihre geschwungene Form orientiert sich an einer Welle.
SKYWALK ist eine Planungsvariante für Kücheninseln. Zwei schwere Elemente werden diagonal verschoben und so konstruktiv verbunden, dass ein Teil scheinbar schwebt.
Die Planung und der Verkauf erfolgen normalerweise über spezialisierte Partnerstudios und den gehobenen Einrichtungsfachhandel. Über die Studiosuche kann eine passende Verkaufsstelle gefunden werden.
Ein Showroom befindet sich am Unternehmenssitz. Allgemeine öffentliche Öffnungszeiten werden derzeit nicht veröffentlicht. Ein Besuch sollte deshalb vorher vereinbart oder direkt angefragt werden.
Ein regelmäßig geöffneter Werksverkauf oder ein öffentliches Outlet wird auf den offiziellen Unternehmensseiten nicht ausgewiesen.
Aktuell stellt das Unternehmen insbesondere die Ausbildung zum Holzmechaniker beziehungsweise zur Holzmechanikerin vor.
Quellen: Unternehmens-, Historien-, Produkt-, Material-, Projekt-, Studio-, Karriere-, Ausbildungs- und Kontaktseiten von eggersmann sowie aktuelle Unternehmensunterlagen. Angaben zuletzt geprüft am 23. Juli 2026.