Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Casa Kaiensis aus Herford fertigt außergewöhnliche Gartenhäuser, Spielhäuser und Einzelstücke aus Holz in aufwendiger Handarbeit.

Ein Gartenhaus muss nicht rechteckig, gerade und unauffällig sein. Casa Kaiensis aus Herford beweist seit 2008 das Gegenteil. Die Manufaktur entwirft Holzhäuser mit schrägen Wänden, ungewöhnlichen Fenstern, geschwungenen Linien und zahlreichen kleinen Details. Was auf den ersten Blick verspielt wirkt, ist konstruktiv genau geplant und statisch geprüft.
Hinter dem Unternehmen stehen Kai Schaede und Meike Wachholz. Aus einer persönlichen Idee entwickelte sich eine Manufaktur für außergewöhnliche Gartenhäuser, Spielhäuser und individuelle Holzgebäude. Neben vollständig frei geplanten Einzelstücken gibt es inzwischen verschiedene Modelle, die als Kleinserie beziehungsweise Bausatz angeboten werden. Das Unternehmen sitzt in Herford, die eigene Produktion befindet sich nach aktuellen Angaben im benachbarten Löhne-Gohfeld.
Unternehmen: Casa Kaiensis – märchenhafte Holzhäuser
Firmierung: Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Inhaber: Kai Schaede und Meike Wachholz
Unternehmenssitz: Herford
Adresse: Diebrocker Straße 63, 32051 Herford
Manufaktur: Löhne-Gohfeld
Gegründet: 2008
Bereich: Holzmanufaktur und individueller Hausbau
Produkte: Gartenhäuser, Gerätehäuser, Spielhäuser, Poolhäuser, Ferienhäuser, Tiny Houses und Sonderanfertigungen
Weitere Produkte: Hundehütten, Briefkästen, Nistkästen und Gartenaccessoires
Besonderheit: Einzelstücke und Kleinserien in handwerklicher Fertigung
Telefon: 05221 924111
E-Mail: kai@casakaiensis.de / meike@casakaiensis.de
Webseite: casakaiensis.de
Besichtigungen: ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung
Die Gesellschaft hat ihren offiziellen Sitz an der Diebrocker Straße in Herford. Ein klassisches Ausstellungsgelände gibt es nicht; Besuche und Beratungen sollten deshalb vorher vereinbart werden.
Die Geschichte begann 2008, als Kai Schaede in Bielefeld ein kleines Holzhaus baute und selbst darin lebte. Zu einer Zeit, als der Begriff Tiny House in Deutschland noch kaum verbreitet war, beschäftigte er sich bereits mit reduziertem Wohnen auf kleiner Fläche. Sein erstes Haus nannte er Casa Kaiensis – sinngemäß „Kais Haus“.
Nach seinem Umzug nach Herford verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf besondere Gartenhäuser. Gemeinsam mit Meike Wachholz entstanden Konstruktionen, die sich bewusst vom üblichen Gerätehaus aus dem Baumarkt unterscheiden sollten. Wachholz übernahm unter anderem die farbliche Gestaltung, während aus ersten Einzelanfertigungen nach und nach eine eigene Kollektion entstand.
Seit 2016 werden neben individuellen Einzelstücken auch verschiedene wiederkehrende Hausmodelle angeboten. Namen wie Kato, Kimi, Keke, Karli oder Kiri gehören inzwischen zum Programm. Trotz dieser Serien bleiben viele Details handwerklich geprägt und können je nach Modell angepasst werden.

Das auffälligste Merkmal der Häuser sind ihre ungewöhnlichen Proportionen. Wände verlaufen scheinbar schief, Fenster sitzen nicht immer dort, wo man sie erwarten würde, Dachflächen verändern ihre Richtung und historische Beschläge verstärken den märchenhaften Eindruck.
Hinter dieser Gestaltung steckt jedoch keine improvisierte Bauweise. Die Konstruktionen werden geplant und bei Bedarf mit Statikern abgestimmt. Türen und Fenster müssen trotz ungewöhnlicher Formen zuverlässig funktionieren, Dach und Unterkonstruktion müssen Wind und Wetter standhalten.
Das Unternehmen beschreibt seine Arbeitsweise ausdrücklich als Gegenentwurf zur industriellen Massenproduktion. Viele Bauteile werden individuell bearbeitet und erst während der Herstellung endgültig aufeinander abgestimmt. Die Gestaltung orientiert sich weniger an exakten geometrischen Linien als an Proportion, Material und Gesamtwirkung.
Zum charakteristischen Erscheinungsbild gehören auch unterschiedliche Farbtöne, historische oder historisch wirkende Beschläge sowie teilweise Dachschindeln aus Rot-Zeder. So entsteht ein Stil, der zwischen Gartenarchitektur, traditionellem Holzhandwerk und begehbarer Skulptur liegt.
Das Angebot reicht weit über klassische Geräteschuppen hinaus. Casa Kaiensis nennt Garten- und Gerätehäuser ebenso wie Spielhäuser, Poolhäuser, Ferienhäuser, Waldkindergärten und sogar individuell geplante Wohngebäude. Daneben entstehen kleinere Produkte wie Hundehütten, Briefkästen, Vogelhäuser und Gartenaccessoires.
Bei besonders individuellen Projekten wird das Haus vollständig für einen Auftraggeber entwickelt. Solche Einzelstücke benötigen entsprechend Zeit. Nach Angaben der Manufaktur kann allein die Herstellung eines individuell geplanten Hauses mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Wer nicht bei null beginnen möchte, kann eines der bestehenden Modelle wählen. Diese Häuser folgen einer erprobten Grundidee, behalten aber die typische Formensprache der Manufaktur. Damit lässt sich der handwerkliche Charakter auch in kleineren Serien erhalten.
Bemerkenswert ist zudem der Umgang mit Restmaterial. Holzreste aus der Produktion werden teilweise zu kleineren Garten- und Dekorationsobjekten weiterverarbeitet, statt unmittelbar entsorgt zu werden.

Casa Kaiensis fällt selbst innerhalb einer Region mit vielen Tischlereien und Möbelherstellern aus dem Rahmen. Hier steht nicht das möglichst perfekte rechteckige Möbelstück im Mittelpunkt, sondern ein Holzbau, der gerade durch seine vermeintlichen Unregelmäßigkeiten Persönlichkeit bekommt.
Gleichzeitig bleibt die Manufaktur fest in der Region verwurzelt. Der Firmensitz liegt in Herford, produziert wird im unmittelbar angrenzenden Löhne-Gohfeld. Damit entsteht ein außergewöhnliches Produkt genau dort, wo Holzverarbeitung und Möbelbau seit Generationen zur Wirtschafts- und Handwerksgeschichte gehören.
Gerade diese Verbindung aus traditionellem Holzhandwerk, eigenständiger Gestaltung und konsequent individuellen Häusern macht Casa Kaiensis zu einer von uns ausgewählten Manufaktur aus Ostwestfalen.
Die Geschichte begann 2008 mit dem ersten von Kai Schaede gebauten kleinen Holzhaus. Daraus entwickelte sich später die heutige Manufaktur.
Die Preise starten bei ca. 5.000€. Weitere Informationen findet man in der Preisliste.
Die Geschichte begann 2008 mit dem ersten von Kai Schaede gebauten kleinen Holzhaus. Daraus entwickelte sich später die heutige Manufaktur.
Das Angebot reicht von Garten- und Gerätehäusern über Spiel- und Poolhäuser bis zu Ferienhäusern, Waldkindergärten und individuellen Sonderprojekten.
Der Firmensitz befindet sich an der Diebrocker Straße 63 in Herford. Als Standort der Produktion nennt das Unternehmen Löhne-Gohfeld.
Ja. Neben bestehenden Modellen fertigt die Manufaktur vollständig individuell entwickelte Einzelstücke.
Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Ein frei zugängliches Ausstellungsgelände betreibt das Unternehmen nicht.
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