Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Brigitte Küchen in Hiddenhausen: Geschichte, Küchenwelten, Farbkonzept, Produktion, Ausstellung, Möbel, Arbeitgeber und Ausbildung.

Eine Einbauküche muss zum Raum, zu den täglichen Arbeitsabläufen und zum persönlichen Einrichtungsstil passen. Schrankhöhen, Stauraum, Fronten, Arbeitsplatten, Beleuchtung und Elektrogeräte werden deshalb nicht unabhängig voneinander ausgewählt, sondern zu einer vollständigen Einrichtung verbunden.
Brigitte Küchen entwickelt und produziert am Standort Hiddenhausen individuell planbare Einbauküchen. Der Ursprung des Unternehmens reicht bis 1922 zurück. Neben modernen, designorientierten und klassischen Landhausküchen zeigt der Hersteller inzwischen auch Möbel für Garderoben, Homeoffice, Badezimmer und weitere Wohnbereiche. Produziert wird in Ostwestfalen, verkauft werden die Küchen über Fachhändler in Deutschland und im internationalen Markt.
Unternehmen: H. Frickemeier Möbelwerk GmbH
Marke: Brigitte Küchen
Hauptsitz: Hiddenhausen im Kreis Herford
Adresse: Boschstraße 17, 32120 Hiddenhausen
Branche: Küchenmöbel und ergänzende Wohnmöbel
Gründung: 1922
Gründer: Tischler Hermann Frickemeier
Markenname Brigitte Küchen: seit 1964
Standort Hiddenhausen: seit 1972
Geschäftsführer und CEO: Steffen Liebich
Beschäftigte: eine aktuelle Zahl wird öffentlich nicht verlässlich ausgewiesen
Produktion: Hiddenhausen-Bustedt
Küchenwelten: Modern, Design und Country
Weitere Einrichtungen: Garderoben, Homeoffice, Badezimmer und angrenzende Wohnbereiche
Vertrieb: Küchenfachhandel, internationale Handelspartner und Objektgeschäft
Ausstellung: Infocenter am Unternehmensstandort
Weitere Marke am Standort: RWK & Kuhlmann Küchen
Webseite: brigitte-kuechen.de
Die H. Frickemeier Möbelwerk GmbH wird laut aktuellem Impressum von Steffen Liebich geführt. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als mittelständischen und international ausgerichteten Hersteller. Eine aktuelle Beschäftigtenzahl wird auf den zentralen Unternehmensseiten nicht genannt. Ältere Angaben können aufgrund der Restrukturierung und der Veränderungen seit 2024 nicht ohne Weiteres auf die heutige Situation übertragen werden.
Die Unternehmensgeschichte begann 1922 in Herford. Tischler Hermann Frickemeier gründete dort die H. Frickemeier Möbelfabrik. Aus dem handwerklich geprägten Betrieb entwickelte sich über mehrere Generationen ein Hersteller industriell gefertigter Küchenmöbel.
Bereits 1933 übernahm Rudolf Frickemeier als zweite Generation die Geschäftsführung. Das Unternehmen blieb damit über Jahrzehnte eng mit der Familie des Gründers verbunden.
Im Jahr 1964 erfolgte die Umbenennung in Brigitte Küchen. Nach eigener Unternehmensdarstellung wurde ein Name gewählt, der damals besonders modern und gesellschaftlich präsent war. Die neue Markenbezeichnung fiel in eine Zeit, in der sich Küchen von einzelnen Möbelstücken zunehmend zu zusammenhängend geplanten Einbauküchen entwickelten.

1972 zog der Hersteller von Herford in ein neues Werk nach Hiddenhausen-Bustedt. Das Betriebsgelände umfasste damals nach Unternehmensangaben rund 69.000 Quadratmeter. Geleitet wurde der Betrieb zu dieser Zeit von Rolf und Siegfried Frickemeier.
Der neue Standort bot deutlich mehr Platz für Produktion, Lagerung und spätere Erweiterungen. In den 1990er-Jahren kamen mehr als 20.000 Quadratmeter Produktionsfläche hinzu. Gleichzeitig wurden CNC-gesteuerte Fertigungsanlagen installiert.
In dieser Zeit entstand außerdem ein knapp 1.000 Quadratmeter großes Infocenter mit Küchenausstellung und Schulungsräumen. Die Ausstellung befindet sich bis heute am Unternehmensstandort in Hiddenhausen.
Seit etwa 2010 wurden Vertrieb und Produktion stärker international und digital ausgerichtet. Das Unternehmen erweiterte seine Aktivitäten über Deutschland hinaus und konzentrierte sich zunehmend auf europäische sowie überseeische Märkte.
Computergestützte Planung und CNC-Bearbeitung ermöglichen es, große Stückzahlen mit unterschiedlichen Schrankmaßen, Fronten und Ausstattungen zu verbinden. Jeder Auftrag kann dadurch eine andere Zusammenstellung besitzen, obwohl wesentliche Fertigungsschritte industriell organisiert sind.
Im Jahr 2020 übernahm Steffen Liebich die Führung. Damit endete nach Unternehmensdarstellung die fast fünf Jahrzehnte dauernde Geschäftsführung von Rolf Frickemeier.

Im April 2024 leitete das Unternehmen angesichts eines schwierigen Marktumfelds ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein. Der laufende Geschäftsbetrieb sollte dabei fortgeführt und der Hersteller neu organisiert werden.
Am 9. Oktober 2024 stimmten die Gläubiger dem Sanierungsplan einstimmig zu. Das Amtsgericht Bielefeld hob das Eigenverwaltungsverfahren anschließend auf. Das Unternehmen konnte damit seine Restrukturierung abschließen und den Geschäftsbetrieb fortsetzen.
Im Jahr 2025 wurde die traditionsreiche Marke RWK & Kuhlmann Küchen in die neue Struktur am Standort Hiddenhausen integriert. Der Schritt soll insbesondere das Export- und Objektgeschäft stärken.
Brigitte und RWK & Kuhlmann bleiben nach offizieller Darstellung rechtlich und organisatorisch voneinander getrennt. Beide Marken präsentierten sich bei der Hausmesse 2025 erstmals gemeinsam am Standort in Hiddenhausen.
Die Kuhlmann-Produktion wurde im Zuge der Neuordnung von Löhne nach Hiddenhausen verlagert. Das Unternehmen der Marke blieb bestehen, während der bisherige Produktionsstandort in Löhne aufgegeben wurde.
Damit befinden sich heute zwei eigenständige Küchenmarken an derselben Adresse:
Die Sortimente sollten dennoch nicht miteinander vermischt werden. Beide Marken besitzen eigene Planungslogiken, Produktprogramme und gestalterische Schwerpunkte.
Der Schwerpunkt liegt auf individuell geplanten Einbauküchen. Kunden wählen nicht lediglich eine fertige Küchenzeile, sondern stellen ihre Küche aus unterschiedlichen Schränken, Fronten, Arbeitsplatten, Griffen und Ausstattungen zusammen.
Zum Angebot gehören unter anderem:
Die Produktwelt wird in die drei übergeordneten Bereiche Modern, Design und Country gegliedert. Ergänzend stellt der Hersteller zahlreiche Fronten, Arbeitsplatten, Korpusdekore und Griffe bereit.
Die Küchenwelt Modern verbindet überwiegend helle oder zurückhaltende Farben mit klaren Formen und wohnlich gestalteten Materialien.
Zu den aktuell gezeigten Front- und Modellbezeichnungen gehören beispielsweise:
Die Programme lassen sich untereinander kombinieren. Eine Planung kann beispielsweise eine farbige Front mit Holz- oder Betonoptiken verbinden. Dadurch entstehen Küchen, die modern wirken, aber nicht ausschließlich aus glatten weißen Flächen bestehen.
Die Designküchen sind stärker von klaren Linien, großflächigen Fronten und reduzierten Griffsystemen geprägt. Häufig werden matte Lacke, dunkle Farben, Holzstrukturen und metallisch wirkende Oberflächen miteinander kombiniert.
Aktuelle Beispiele verbinden unter anderem:
Licht spielt bei diesen Planungen eine besondere Rolle. Beleuchtete Griffprofile, Regale oder Nischen können horizontale und vertikale Linien einer Küche betonen.
Country umfasst Landhausküchen und weitere Planungen mit Rahmenfronten, natürlichen Materialien und stärker sichtbaren Möbeldetails.
Zum aktuellen Bereich gehören beispielsweise die Programme:
Landhausküchen müssen dabei nicht zwangsläufig rustikal aussehen. Rahmenfronten können mit matten Farben, dünnen Arbeitsplatten und modernen Elektrogeräten kombiniert werden. Das Programm Namur ist unter anderem in frei wählbaren RAL- und NCS-Farbtönen erhältlich.
Für grifflose Planungen steht die Ausführung PURE zur Verfügung. Die Schrankfronten kommen ohne aufgesetzte Bügel- oder Knopfgriffe aus. Geöffnet werden sie über zurückgesetzte Griffprofile oder andere integrierte Lösungen.
Die grifflose Gestaltung erzeugt große, weitgehend ununterbrochene Flächen. Dadurch kann die Küche stärker wie ein festes Element der Raumarchitektur wirken.
Bei der Planung sollten Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit berücksichtigt werden. Besonders schwere Auszüge, Geschirrspüler und Kühlschränke sollten im Küchenstudio ausprobiert werden.
Das Schrankprogramm arbeitet mit durchgängigen Voll- und Halbrastern. Dadurch können Frontteilungen, Auszüge, Schrankhöhen und Elektrogeräte in einer weitgehend gleichmäßigen Linienführung angeordnet werden.
Der Vorteil eines Rastersystems liegt darin, dass unterschiedliche Schranktypen konstruktiv miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig lassen sich mehrere Arbeitshöhen und Stauraumaufteilungen umsetzen.
Je nach Programm stehen verschiedene Korpus- und Planungshöhen zur Verfügung. Externe aktuelle Produktübersichten unterscheiden unter anderem niedrigere, mittlere und höhere Korpusvarianten. Die endgültige Arbeitshöhe ergibt sich zusätzlich aus Sockel und Arbeitsplatte.
Die passende Arbeitshöhe hängt von der Körpergröße und den häufigsten Tätigkeiten ab.
Beim Vorbereiten und Schneiden sollte die Arbeitsfläche hoch genug sein, damit sich Nutzer nicht dauerhaft nach vorn beugen müssen. Beim Kochen kann eine etwas niedrigere Fläche angenehm sein, weil Töpfe und Pfannen zusätzliche Höhe erzeugen.
Bei der Planung sollten berücksichtigt werden:
Da mehrere Menschen eine Küche nutzen können, ist nicht immer eine einzige perfekte Höhe möglich. In größeren Küchen lassen sich unterschiedliche Arbeitsbereiche teilweise auf verschiedenen Höhen planen.
Ein besonderes Merkmal ist das COLOUR CONCEPT. Zusätzlich zu den regulären Farben können ausgewählte Frontprogramme in mehr als 4.500 Farbmöglichkeiten aus den Systemen RAL und NCS lackiert werden.
Dafür stehen mehrere Programme aus den Küchenwelten Modern, Design und Country zur Verfügung. Je nach Front sind Hochglanzlack, Mattlack oder ein strukturierter Samtlack möglich.
Das Konzept ermöglicht beispielsweise:
Da Bildschirmfarben von realen Lackoberflächen abweichen können, sollte die endgültige Auswahl anhand eines physischen Musters erfolgen.
Das COLOUR CONCEPT erhielt 2024 den German Brand Award in den Kategorien „Brand Innovation of the Year“ und „Kitchen and Household Appliances“.
Nach Unternehmensangaben gehörte Brigitte damit bereits zum fünften Mal zu den Preisträgern dieses Markenwettbewerbs.
Die Auszeichnung bezieht sich auf Markenführung und das Farbkonzept. Sie ist nicht mit einer technischen Qualitätsprüfung der vollständigen Küche gleichzusetzen.
Die aktuelle Ausstattung umfasst zahlreiche Frontmaterialien und Oberflächengruppen.
Dazu gehören:
Aktuelle Programmbezeichnungen sind beispielsweise Delta, Como, Quadro, Havanna, Piemont, Normandie, Norden, Arosa, Nova, Porto, Wallis und Bern.
Nicht jede Farbe und jedes Material stehen für jede Front oder Schrankausführung zur Verfügung. Eine konkrete Kombination muss im Planungssystem des Fachhändlers geprüft werden.
Zum Sortiment gehören sowohl Holzdekore als auch echte Holzoberflächen.
Dekore bilden das Erscheinungsbild bestimmter Holzarten technisch nach. Sie sind weitgehend gleichmäßig und können über längere Zeit vergleichbar reproduziert werden.
Echtholzfronten besitzen dagegen eine natürliche Maserung. Farbunterschiede, Äste und unterschiedliche Strukturen gehören zum Material. Die Programme Wallis und Bern werden in verschiedenen Holz- und Eichenvarianten angeboten.
Bei einer späteren Ergänzung kann Echtholz deshalb sichtbare Unterschiede zur vorhandenen Küche aufweisen.
Für besonders matte Fronten werden auch Anti-Fingerprint-Materialien angeboten. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Fenix- und Resopal-Oberflächen.
Die Beschichtung soll Berührungsspuren reduzieren und die Reinigung erleichtern. Sie macht eine Küche jedoch nicht vollständig schmutzabweisend. Fett, Staub und Flüssigkeiten müssen weiterhin entfernt werden.
Im Küchenstudio sollte geprüft werden, wie sich die Oberfläche anfühlt und wie deutlich Fingerabdrücke unter unterschiedlicher Beleuchtung sichtbar werden.
Die Ausstattung umfasst eine breite Auswahl an Arbeitsplatten in unterschiedlichen Farb- und Materialoptiken.
Zu den dargestellten Gruppen gehören:
Beispiele sind Eichen-, Nussbaum-, Beton-, Granit-, Travertin- und Marmoroptiken. Neben der Gestaltung müssen Feuchtigkeitsbeständigkeit, Kratzempfindlichkeit, Hitzebeständigkeit und Pflege berücksichtigt werden.
Die endgültige Materialauswahl hängt auch davon ab, welches Kochfeld und welche Spüle eingebaut werden sollen.
Der Korpus bildet den eigentlichen Schrankkörper. Neben neutralen Ausführungen stehen verschiedene Holz- und Farbtöne zur Verfügung.
Aktuell werden unter anderem folgende Dekore gezeigt:
Ein abgestimmter Korpus ist besonders bei offenen Regalen, sichtbaren Seiten und regelmäßig geöffneten Schränken interessant.
Das Sortiment enthält eine große Auswahl an Griffen und Griffleisten.
Dazu gehören:
Die Position der Griffe beeinflusst das Fugenbild einer Küche. Bei mehreren Schränken sollte deshalb auf eine möglichst durchgängige Anordnung geachtet werden.
Für Schubkästen und Auszüge werden serienmäßig beziehungsweise optional verschiedene Beschlagsysteme angeboten.
Die Produktdarstellung 2026 nennt unter anderem:
Welche Ausstattung enthalten ist, hängt vom jeweiligen Schrank und der konkreten Bestellung ab.
Beleuchtung dient nicht nur der Atmosphäre. Arbeitsflächen, Schränke und Griffbereiche müssen ausreichend ausgeleuchtet sein.
Mit der eingelassenen LED-Leuchte MIDLINE zeigt der Hersteller eine Lösung, die in die Küchenarchitektur integriert werden kann. Die Light-Emotion-Technologie ermöglicht nach Unternehmensangaben sowohl eine Dimmung als auch die stufenlose Veränderung der Farbtemperatur.
Mögliche Lichtbereiche sind:
Die Stromanschlüsse sollten bereits vor der Montage geplant werden.
Die verwendeten Möbelteile lassen sich inzwischen auch außerhalb der Küche einsetzen. Der Hersteller zeigt ausdrücklich Homeoffice-Lösungen und Garderoben.
Mögliche Planungen sind:
Da dieselben Fronten, Farben und Korpusdekore verwendet werden können, lassen sich Küche und angrenzende Räume einheitlich gestalten.
Auch Badezimmer werden auf der Inspirationsseite ausdrücklich als möglicher Einsatzbereich genannt.
Aus Küchenschränken und ergänzenden Möbelteilen können beispielsweise entstehen:
Welche Schränke für Feuchträume zugelassen und geeignet sind, muss im Einzelfall geklärt werden. Badezimmer stellen aufgrund von Luftfeuchtigkeit und Spritzwasser andere Anforderungen als Wohnräume.
Reguläre Küchen werden über Küchenstudios und Möbelhändler verkauft. Auf der Unternehmenswebsite steht dafür eine nationale und internationale Händlersuche zur Verfügung.
Der Fachhändler übernimmt insbesondere:
Nicht jeder Händler führt sämtliche Programme oder zeigt jede Front in seiner Ausstellung. Vor einem Besuch sollte deshalb nachgefragt werden, ob die gewünschte Ausführung vorhanden ist.
Allgemeine Endkundenpreise werden vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Der Gesamtpreis hängt unter anderem ab von:
Eine kleine Küchenzeile mit Dekorfronten kann deshalb nicht unmittelbar mit einer größeren Inselküche aus Echtholz, Lack und hochwertigen Geräten verglichen werden.

Die Küchen werden am Standort Hiddenhausen-Bustedt gefertigt. Dort befinden sich Produktion, Verwaltung, Vertrieb und Ausstellung.
Zu den typischen Fertigungsschritten gehören:
Seit den 1990er-Jahren werden CNC-gesteuerte Anlagen eingesetzt. In den folgenden Jahrzehnten wurden die digitalen Fertigungs- und Auftragsprozesse weiterentwickelt.
Obwohl industriell gefertigt wird, kann jeder Auftrag eine andere Zusammenstellung enthalten.
Unterschiede ergeben sich durch:
Technische Arbeitsvorbereitung und Stammdatenmanagement spielen deshalb eine wichtige Rolle. Fertigungsdaten müssen geprüft, Zeichnungen erstellt und CNC-Anlagen mit den richtigen Programmen versorgt werden.
Der Hersteller beliefert nicht nur einzelne Küchenstudios, sondern arbeitet auch im internationalen Objektgeschäft.
Zu den Zielgruppen gehören:
Das Unternehmen beschreibt sich als Partner sowohl für Einzelküchen als auch für Großprojekte. Planung, Fertigung und Auslieferung werden am Standort Hiddenhausen koordiniert.
Durch die Integration von RWK & Kuhlmann soll insbesondere dieser Bereich weiter gestärkt werden.

Am Unternehmensstandort befindet sich ein knapp 1.000 Quadratmeter großes Infocenter mit Küchenausstellung und Schulungsräumen.
Gezeigt werden unter anderem:
Die Ausstellung dient der Inspiration und Beratung. Eine reguläre Küche wird weiterhin über einen Fachhändler geplant und verkauft.
Brigitte Küchen
Boschstraße 17
32120 Hiddenhausen
Die veröffentlichten Angaben zu den Öffnungszeiten sind derzeit nicht vollständig einheitlich.
Auf der Kontaktseite werden folgende Zeiten genannt:
Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: nach Terminvereinbarung
Vor einer längeren Anfahrt sollte grundsätzlich ein Termin vereinbart oder telefonisch nachgefragt werden.
Der Ausstellungsstandort gehört zur Küchenmeile A30. Während der jährlichen Herbstveranstaltungen präsentieren zahlreiche Küchenhersteller aus Ostwestfalen ihre neuen Programme für Fachhändler und internationale Geschäftspartner.
Brigitte und Kuhlmann treten dabei inzwischen gemeinsam am Standort Hiddenhausen auf. Die Hausmessen richten sich überwiegend an Fachbesucher. Privatkunden sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass jeder Messetermin frei zugänglich ist.
Ein dauerhaft geöffneter Werksverkauf für komplette Küchen, Musterküchen, Restposten oder einzelne Schränke wird auf der offiziellen Unternehmenswebsite nicht ausgewiesen.
Die Ausstellung ist ein Informations- und Präsentationszentrum, kein Küchen-Outlet.
Wer eine reduzierte Musterküche sucht, kann bei einzelnen Küchenstudios nachfragen. Händler verkaufen gelegentlich ihre Ausstellungsküchen, wenn Programme gewechselt oder Verkaufsflächen umgebaut werden.
Bei Fragen zu Lieferung, Montage, Gewährleistung oder Ersatzteilen bleibt normalerweise der Händler erster Ansprechpartner.
Er besitzt in der Regel:
Für eine spätere Anfrage sollten Kunden Kaufbelege, Planungsunterlagen und Fotos aufbewahren.
Auf der Unternehmenswebsite stehen außerdem Montage-, Sicherheits-, Pflege- und Bedienhinweise zum Herunterladen bereit.
Das Unternehmen wirbt mit dem Qualitätslabel „Made in Germany“ und produziert seine Küchen am Standort Hiddenhausen.
Das Herkunftsversprechen ist insbesondere für das Objektgeschäft und die internationale Vermarktung ein wichtiger Bestandteil der Marke.
„Made in Germany“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass sämtliche Beschläge, Rohstoffe oder Elektrogeräte aus Deutschland stammen. Der wesentliche Möbelbau und die auftragsbezogene Fertigung erfolgen jedoch am ostwestfälischen Standort.
Im Jahr 2017 wurde der Hersteller von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ ausgezeichnet.
Für das Gütezeichen werden Möbel unter anderem auf Stabilität, Haltbarkeit, Sicherheit und gesundheitliche Eigenschaften geprüft.
Im Jahr 2015 installierte das Unternehmen nach eigener Darstellung eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern.
Damit wird am Standort ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt. Die Anlage ist ein konkreter Baustein der betrieblichen Energieversorgung.
Aus der Größe der Anlage allein lässt sich jedoch nicht ableiten, welcher Anteil des gesamten Energieverbrauchs dadurch gedeckt wird. Aktuelle öffentlich zugängliche Angaben zu Stromerzeugung, Gesamtenergieverbrauch oder Treibhausgasemissionen werden nicht ausgewiesen.
Der Hersteller verweist auf wertbeständige und teilweise nachhaltige Materialien sowie eine möglichst langlebige Gestaltung seiner Küchen.
Für die ökologische Wirkung einer Küche sind mehrere Bereiche relevant:
Neben der Photovoltaikanlage sind nur begrenzt konkrete aktuelle Umweltkennzahlen öffentlich verfügbar.
Am Standort Hiddenhausen bestehen Arbeitsplätze in Produktion, Logistik, Technik, Vertrieb und Verwaltung.
Zu den möglichen Tätigkeitsbereichen gehören:
Die aktuelle Karriereseite nennt unter anderem offene Stellen im Werksfernverkehr sowie in Spedition und Logistik.
Ein besonders wichtiger Bereich ist die technische Arbeitsvorbereitung.
Zu den Aufgaben gehören beispielsweise:
Damit verbindet der Standort klassische Möbelberufe mit IT, Datenmanagement und digital gesteuerter Fertigung.
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren unter anderem folgende Ausbildungsberufe angeboten:
Holzmechaniker lernen die Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen, das Einrichten von Maschinen und die Überwachung automatisierter Produktionsanlagen.
Industriekaufleute durchlaufen kaufmännische Bereiche wie Einkauf, Vertrieb, Auftragsbearbeitung, Logistik, Rechnungswesen und Verwaltung.
Die tatsächlich angebotenen Ausbildungsplätze können sich jährlich verändern. Interessierte sollten deshalb den aktuellen Karrierebereich prüfen oder direkt beim Unternehmen nachfragen.
Hiddenhausen liegt zwischen Herford, Bünde, Löhne und Kirchlengern und damit mitten in einem der bedeutendsten Küchen- und Möbelcluster Europas.
In der Umgebung befinden sich zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen:
Brigitte Küchen gehört zu den traditionsreichen mittelständischen Herstellern dieses Netzwerks. Das Unternehmen ist deutlich kleiner als einige der großen Küchenproduzenten aus Verl, Löhne oder Rödinghausen, verbindet aber mehr als ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte mit individueller Planung, internationalem Vertrieb und einer eigenständigen Farb- und Designwelt.
Durch die Integration von RWK & Kuhlmann besitzt der Standort Hiddenhausen seit 2025 eine zusätzliche Bedeutung.
Brigitte steht insbesondere für:
RWK & Kuhlmann steht unter anderem für:
Beide Marken können dadurch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, obwohl wesentliche Aktivitäten inzwischen an derselben Adresse gebündelt sind.
Brigitte Küchen
H. Frickemeier Möbelwerk GmbH
Boschstraße 17
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05223 9822-0
E-Mail: vertrieb@brigitte-kuechen.de
Webseite: brigitte-kuechen.de
Am Standort befinden sich Unternehmenszentrale, Produktion und Ausstellung. Über die Website können Interessierte Küchenprogramme und Materialien ansehen, das Kitchen Brand Book öffnen, einen Fachhändler suchen oder Kontakt zum Unternehmen aufnehmen.
Update 2026:
Brigitte Küchen in Hiddenhausen 2026 erneut in Insolvenz
Unternehmenssitz, Produktion und Ausstellung befinden sich an der Boschstraße 17 in Hiddenhausen.
Der Hersteller produziert individuell geplante Einbauküchen. Das Angebot umfasst außerdem Möbel für Homeoffice, Garderobe, Badezimmer und weitere Wohnbereiche.
Die H. Frickemeier Möbelfabrik wurde 1922 von Hermann Frickemeier gegründet. Der Markenname Brigitte Küchen wird seit 1964 verwendet.
Das Unternehmen zog 1972 von Herford nach Hiddenhausen-Bustedt.
Geschäftsführer und CEO der H. Frickemeier Möbelwerk GmbH ist Steffen Liebich.
Das Sortiment wird in die Küchenwelten Modern, Design und Country gegliedert. Hinzu kommen grifflose PURE-Planungen und zahlreiche individuell kombinierbare Frontprogramme.
Ja. Für ausgewählte Frontprogramme stehen mehr als 4.500 Farbmöglichkeiten aus den Systemen RAL und NCS zur Verfügung.
Ja. Mit PURE bietet der Hersteller ein griffloses Planungssystem mit ruhigen, großflächigen Fronten an.
Die Planung und der Verkauf erfolgen normalerweise über Küchenstudios und Möbelfachhändler. Auf der Unternehmenswebsite steht eine Händlersuche bereit.
Ein regelmäßig geöffneter Werksverkauf oder ein öffentliches Küchen-Outlet wird nicht ausgewiesen.
Eine Ausstellung befindet sich am Unternehmensstandort. Da die veröffentlichten Öffnungszeiten nicht vollständig einheitlich sind, sollte vor einem Besuch ein Termin vereinbart werden.
Das in den 1990er-Jahren errichtete Infocenter umfasst nach Unternehmensangaben knapp 1.000 Quadratmeter und beinhaltet Ausstellungs- sowie Schulungsräume.
Das Farbkonzept ermöglicht für ausgewählte Frontprogramme mehr als 4.500 Lackfarben aus RAL und NCS. Je nach Programm stehen Hochglanz-, Matt- oder Strukturlack zur Verfügung.
Seit 2025 ist auch RWK & Kuhlmann Küchen am Standort Hiddenhausen angesiedelt. Beide Marken bleiben rechtlich und organisatorisch getrennt.
In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Ausbildungen für Holzmechaniker und Industriekaufleute angeboten. Die aktuell verfügbaren Ausbildungsplätze sollten direkt beim Unternehmen geprüft werden.
Quellen: Unternehmens-, Historien-, Produkt-, Ausstattungs-, Inspirations-, Händler-, Karriere-, Kontakt- und Impressumsseiten von Brigitte Küchen sowie aktuelle Brancheninformationen zur Restrukturierung und zur Integration von RWK & Kuhlmann. Angaben zuletzt geprüft am 24. Juli 2026.