Ostwestfalen.nrw
Louis-Ferdinand-Strasse 9
32052 Herford
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Der Weser-Skywalk an den Hannoverschen Klippen bietet einen beeindruckenden Ausblick über das Wesertal und ist ein beliebtes Ziel für Naturfreunde.

Der Weser-Skywalk gehört zu den Orten in Ostwestfalen, die ihren Eindruck sofort entfalten. Man steht auf einer stählernen Plattform, blickt durch den Gitterrost nach unten, sieht die rotbraunen Felsen der Hannoverschen Klippen unter sich und dahinter das breite Band der Weser. Der Fluss zieht ruhig durch das Tal, Wälder reichen bis an die Hänge, und in der Ferne liegen Orte, Felder und Höhenzüge des Weserberglands. Es ist ein Blick, der nicht nur schön ist, sondern die Landschaft erklärt.
Genauer liegt der Weser-Skywalk bei Würgassen im Kreis Höxter, nahe Bad Karlshafen und damit im äußersten Südosten Nordrhein-Westfalens. Wer „bei Höxter“ sagt, meint hier nicht die Innenstadt von Höxter selbst, sondern den Kreis Höxter und die Weserlandschaft, die sich von Höxter über Beverungen bis Richtung Bad Karlshafen erstreckt. Gerade diese Randlage macht den Ort spannend. Hier berühren sich Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Die Weser verbindet Landschaften, Bundesländer und historische Räume.
Der Skywalk ist kein altes Denkmal, kein Schloss und keine Burg. Er ist eine moderne Aussichtsplattform. Trotzdem gehört er zu den eindrucksvollsten Ausflugszielen in Ostwestfalen, weil er etwas sichtbar macht, das für die Region oft unterschätzt wird: ihre landschaftliche Weite. Von hier oben sieht man Ostwestfalen nicht als Stadt, Kreisgrenze oder Verwaltungsraum, sondern als Natur- und Kulturlandschaft an der Weser.
Der Weser-Skywalk steht auf den Hannoverschen Klippen. Diese Felsformation ist der eigentliche Grund, warum der Aussichtspunkt so besonders wirkt. Die Klippen bestehen aus rotbraunem Wesersandstein und ragen steil über dem Wesertal auf. Sie bilden eine markante Kante zwischen Wald, Fels und Fluss.
Der Name Hannoversche Klippen wirkt zunächst etwas überraschend, weil der Ort heute im Kreis Höxter und damit in Nordrhein-Westfalen liegt. Er verweist auf ältere territoriale Zusammenhänge und zeigt, wie wechselvoll die Geschichte solcher Grenzräume sein kann. Gerade an der Weser sind Landschaft und Geschichte oft enger verbunden, als man auf den ersten Blick merkt.
Die Klippen selbst wirken nicht glatt oder touristisch zurechtgemacht. Sie haben eine raue, natürliche Präsenz. Der Sandstein, die steilen Hänge, die alten Bäume und die Nähe zur Weser schaffen eine Atmosphäre, die anders ist als an vielen klassischen Aussichtspunkten. Man spürt hier nicht nur Höhe, sondern auch Erdgeschichte. Fels, Wald und Fluss liegen in einer klaren, fast dramatischen Beziehung zueinander.
Das unterscheidet den Weser-Skywalk von einem Aussichtsturm. Man steigt nicht auf ein Bauwerk, das irgendwo in die Landschaft gesetzt wurde. Man tritt auf eine Plattform, die aus einer vorhandenen Felskante herausragt. Die Technik ergänzt die Natur, ohne sie vollständig zu überdecken.
Der Name Skywalk ist nicht übertrieben. Die Plattform ragt über die Klippen hinaus und vermittelt tatsächlich das Gefühl, über Fels und Wasser zu schweben. Besonders der offene Gitterrost macht den Besuch eindrucksvoll. Wer nach unten schaut, sieht nicht einfach einen festen Boden, sondern Tiefe. Das ist für manche Besucher aufregend, für andere eine kleine Mutprobe.
Gerade dieser Moment macht den Weser-Skywalk so einprägsam. Viele Aussichtspunkte bieten schöne Blicke. Der Skywalk fügt ein körperliches Gefühl hinzu. Man steht nicht nur am Rand, sondern leicht darüber hinaus. Die Distanz zwischen sicherem Weg und freier Landschaft wird spürbar.
Dabei ist die Plattform technisch nüchtern und modern. Stahl, Geländer, Gitterrost und klare Konstruktion bilden einen starken Kontrast zur natürlichen Felsformation. Dieser Kontrast funktioniert gut. Die Plattform versucht nicht, wie ein historisches Bauwerk auszusehen. Sie zeigt offen, dass sie ein moderner Eingriff ist. Genau dadurch bleibt die Landschaft der Hauptdarsteller.
Für Besucherinnen und Besucher ist der Skywalk ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird. Man tritt hinaus, hält sich vielleicht kurz am Geländer fest, schaut nach unten, dann in die Ferne. Die Weser zieht den Blick, und nach wenigen Augenblicken versteht man, warum dieser Punkt so beliebt ist.
Der Blick vom Weser-Skywalk gehört zu den stärksten Panoramen im Kreis Höxter. Unterhalb der Plattform liegt die Weser, die sich durch das Tal zieht. Je nach Blickrichtung sieht man Bad Karlshafen, Herstelle, Würgassen, Waldhänge, Felder, Wege und den Flussraum, der die Region seit Jahrhunderten prägt.
Besonders eindrucksvoll ist, wie klar von oben die Struktur der Landschaft wird. Die Weser ist nicht nur ein Fluss, sondern eine Linie, die Siedlungen, Wege, Handel, Landwirtschaft, Tourismus und Natur verbindet. Orte liegen nicht zufällig dort, wo sie liegen. Sie folgen dem Wasser, den Tälern, den Übergängen und den Höhen.
Das macht den Skywalk zu mehr als einem schönen Fotopunkt. Er ist ein Aussichtsort, an dem man die Geografie der Region begreifen kann. Unten der Fluss, darüber die Klippen, dahinter die Wälder und Höhen des Weserberglands: Diese Schichtung zeigt, warum der südöstliche Teil Ostwestfalens landschaftlich so besonders ist.
Im Vergleich zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica wirkt der Weser-Skywalk weniger monumental, aber unmittelbarer. Der Willem steht als großes Denkmal über dem Weserdurchbruch. Der Skywalk dagegen ist stärker Natur- und Aussichtserlebnis. Beide Orte zeigen die Weser, aber aus unterschiedlichen Perspektiven: dort als Tor nach Westfalen, hier als ruhiges Tal zwischen Klippen, Wald und Grenzlandschaft.
Der Kreis Höxter wird innerhalb Ostwestfalens manchmal unterschätzt. Viele denken bei der Region zuerst an Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Herford oder Detmold. Doch gerade der Kreis Höxter besitzt eine außergewöhnliche Mischung aus Weserlandschaft, Fachwerkorten, Klöstern, Burgen, Wald, Radwegen und historischen Orten.
Mit dem UNESCO-Welterbe Corvey in Höxter besitzt die Region einen Kulturort von europäischem Rang. Der Weser-Skywalk ergänzt dieses Bild um eine landschaftliche Seite. Corvey erzählt von Klostergeschichte, Karolingern, Westwerk und geistiger Kultur an der Weser. Der Skywalk zeigt die Natur- und Flusslandschaft, in der solche Geschichte eingebettet ist.
Gerade diese Verbindung macht den Osten Ostwestfalens interessant. Hier ist die Region weniger urban, dafür stärker von Flussräumen, kleinen Orten, Höhenzügen und gewachsenen Kulturlandschaften geprägt. Der Weser-Skywalk ist deshalb nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein guter Einstieg in diesen Teil der Region.
Wer Ostwestfalen nur von der Autobahn, aus Innenstädten oder von bekannten Denkmälern kennt, erlebt hier eine andere Qualität: Ruhe, Weite, Wald, Fels und Fluss.
Der Weser-Skywalk liegt in einer Grenzregion, in der Orte aus verschiedenen Bundesländern nah beieinanderliegen. Bad Karlshafen gehört zu Hessen, Beverungen und Würgassen zum Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen, und Niedersachsen ist ebenfalls nicht weit. Diese Lage am Dreiländereck gibt dem Ort einen besonderen Charakter.
Solche Grenzräume haben oft eine eigene Atmosphäre. Sie gehören nicht nur zu einem Zentrum, sondern verbinden mehrere Landschaften. Die Weser ist dabei das verbindende Element. Sie trennt und verbindet zugleich. Brücken, Fähren, Wege und Uferorte zeigen, wie stark das Leben am Fluss von Übergängen geprägt ist.
Für Ausflügler ist diese Lage ein Vorteil. Der Weser-Skywalk lässt sich gut mit Bad Karlshafen, Beverungen, Herstelle, dem Weserradweg oder einer Tour entlang der Weser verbinden. Wer einen ganzen Tag plant, kann Aussicht, Fachwerk, Fluss, Wandern und Einkehr miteinander kombinieren.
Gerade für die Ostwestfalen ist das interessant, weil der Skywalk zeigt, dass regionale Ausflugsziele nicht an Kreis- oder Landesgrenzen enden. Menschen erleben Landschaften nicht nach Verwaltungsgrenzen. Sie fahren dorthin, wo es schön, erreichbar und interessant ist. Der Weser-Skywalk ist genau so ein Ort.
Ein Teil des Erlebnisses ist der Weg. Der Weser-Skywalk liegt nicht direkt an einer belebten Straße, sondern wird über Fußwege erreicht. Je nach Startpunkt führen Wege durch Wald, über den Holzweg oder den Klippensteig zur Plattform. Das macht den Besuch wertvoller, weil der Ausblick nicht völlig mühelos aus dem Auto heraus entsteht.
Schon der Weg durch den Wald stimmt auf den Ort ein. Die alten Bäume, der Boden, das Licht, die Steigung und die Nähe zu den Klippen schaffen eine gewisse Erwartung. Man hört vielleicht Wind in den Blättern, Schritte auf dem Weg, Vögel oder entfernte Geräusche aus dem Tal. Dann öffnet sich der Blick, und die Plattform erscheint.
Gerade solche Übergänge sind wichtig. Ein Aussichtspunkt wirkt stärker, wenn man ihn gehend erreicht. Man spürt die Höhe, bevor man sie sieht. Man merkt, dass man sich vom Tal entfernt hat. Die Aussicht ist dann nicht nur ein Bild, sondern das Ziel einer kleinen Bewegung durch Landschaft.
Wer nur schnell ein Foto machen möchte, kann natürlich auch einen kurzen Besuch planen. Doch schöner ist es, den Skywalk mit einer kleinen Wanderung zu verbinden. Dann wird aus dem Aussichtspunkt ein vollständiger Ausflug.
Die Umgebung der Hannoverschen Klippen eignet sich gut für kurze und mittlere Wanderungen. Besonders reizvoll ist die Kombination aus Wald, Fels und Wesertal. Man bewegt sich nicht durch spektakuläre Hochgebirgslandschaft, sondern durch eine westfälisch-weserbergische Mittelgebirgslandschaft, die ihren Reiz aus Details und Ausblicken gewinnt.
Der Klippensteig und die Wege rund um den Skywalk bieten eine gute Möglichkeit, den Ort nicht nur von der Plattform aus zu erleben. Wer weitergeht, bekommt andere Perspektiven auf Wald, Hang, Fluss und Grenzlandschaft. Dabei sollte man auf den markierten Wegen bleiben. Die Klippen und ihre Umgebung sind empfindlich, und die steilen Hänge verlangen Respekt.
Wandern an diesem Ort bedeutet nicht nur Bewegung, sondern auch Wahrnehmung. Der Wald wirkt stellenweise alt und knorrig, der Hang fällt steil zur Weser ab, und immer wieder merkt man, wie nah Naturerlebnis und Sicherheitsbewusstsein beieinanderliegen. Der Skywalk macht die Aussicht zugänglich, aber die Landschaft bleibt ein ernstzunehmender Naturraum.
Im Vergleich zu den Externsteinen in Horn-Bad Meinberg sind die Hannoverschen Klippen weniger mystisch aufgeladen, dafür stärker als Fluss- und Aussichtsort erlebbar. Die Externsteine stehen als Felsformation im Teutoburger Wald mit langer Kulturgeschichte. Die Hannoverschen Klippen wirken direkter über die Landschaft: Fels, Höhe, Wald und Weser.
Der Weser-Skywalk liegt in einer sensiblen Landschaft. Die Hannoverschen Klippen sind nicht nur touristischer Anziehungspunkt, sondern auch Teil eines wertvollen Naturraums. Steile Felsen, Waldhänge, seltene Lebensräume und alte Bäume brauchen Schutz. Wer den Ort besucht, sollte sich deshalb bewusst verhalten.
Auf den Wegen bleiben, keine Absperrungen übertreten, keinen Müll hinterlassen und Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und andere Besucher nehmen: Das klingt selbstverständlich, ist aber gerade bei beliebten Aussichtspunkten wichtig. Je stärker ein Ort auf Social Media sichtbar wird, desto größer wird die Belastung. Schöne Orte bleiben nur schön, wenn Besucher sie respektieren.
Der Skywalk selbst hilft dabei, die Aussicht zu bündeln. Statt dass viele Menschen unkontrolliert an gefährlichen oder empfindlichen Klippenkanten stehen, bietet die Plattform einen klaren, sicheren und gelenkten Aussichtspunkt. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie touristische Nutzung und Schutz miteinander verbunden werden können.
Für Ostwestfalen ist diese Balance wichtig. Viele der schönsten Orte der Region liegen in Natur- oder Kulturlandschaften, die nicht beliebig belastbar sind. Das gilt für die Externsteine ebenso wie für den Teutoburger Wald, die Weserlandschaft oder historische Parkanlagen.
Der Weser-Skywalk eignet sich grundsätzlich gut für Familien, wenn man den Besuch gut plant. Für Kinder ist die Plattform eindrucksvoll, weil sie Höhe und Landschaft unmittelbar erleben. Der Blick durch den Gitterrost, der Fluss tief unten und die weite Aussicht machen den Ort spannender als einen gewöhnlichen Spaziergang.
Gleichzeitig ist Aufmerksamkeit wichtig. Der Skywalk ist kein Spielplatz, sondern eine Aussichtsplattform an einer steilen Klippenlandschaft. Kinder sollten begleitet werden, besonders auf Wegen, an Treppen, Hängen und an der Plattform selbst. Gute Schuhe sind sinnvoll, weil die Wege je nach Wetter rutschig oder uneben sein können.
Der Vorteil des Ortes liegt darin, dass ein Besuch nicht zu lang sein muss. Familien können eine kleine Wanderung machen, den Skywalk besuchen, eine Pause einlegen und den Ausflug anschließend mit einem weiteren Ziel an der Weser verbinden. Das ist oft angenehmer als ein überladenes Tagesprogramm.
Im Vergleich zum LWL-Freilichtmuseum Detmold oder zum Heimat-Tierpark Olderdissen in Bielefeld ist der Weser-Skywalk weniger ein klassisches Familienangebot, aber ein sehr gutes Natur- und Aussichtserlebnis. Kinder lernen hier nicht über Ausstellung oder Tiere, sondern über Landschaft, Höhe, Fluss und Orientierung.
Der Weser-Skywalk ist einer der fotogensten Aussichtspunkte im Kreis Höxter. Die Plattform selbst, der Blick ins Tal, die Weser, die Sandsteinfelsen und die Waldlandschaft ergeben starke Motive. Besonders beliebt ist natürlich der Blick von der Plattform über den Fluss. Doch auch die Konstruktion des Skywalks, der Gitterrost, Geländerlinien und die Felskante bieten interessante Perspektiven.
Morgens ist das Licht oft weicher, und die Landschaft wirkt ruhiger. Bei Nebel kann das Wesertal fast unwirklich erscheinen. Im Herbst färben sich die Wälder und geben dem Blick eine besondere Tiefe. Im Winter treten die Formen der Klippen und der Flusslandschaft klarer hervor. Im Sommer wirkt der Ort grüner und lebendiger, kann aber stärker besucht sein.
Wer fotografiert, sollte nicht nur auf den großen Panoramablick achten. Auch Details lohnen sich: Sandstein, Blätter, alte Baumstämme, Wege, Schatten auf dem Gitterrost, die Weser in der Tiefe oder der Blick entlang der Klippen. Gute Bilder entstehen oft, wenn man sich einen Moment Zeit nimmt und nicht nur das offensichtliche Motiv wählt.
Für uns ist der Weser-Skywalk visuell sehr wertvoll. Er zeigt Ostwestfalen von einer landschaftlich starken, fast spektakulären Seite. Solche Motive machen deutlich, dass die Region mehr bietet als Städte, Denkmäler und klassische Sehenswürdigkeiten.
In einem Überblick über die schönsten Sehenswürdigkeiten in Ostwestfalen nimmt der Weser-Skywalk eine eigene Rolle ein. Er ist kein historisches Bauwerk wie das UNESCO-Welterbe Corvey in Höxter, keine Burg wie die Sparrenburg in Bielefeld, kein Schloss wie Schloss Neuhaus in Paderborn und kein Denkmal wie der Hermann oder der Willem.
Er ist ein moderner Aussichtspunkt in einer alten Landschaft. Genau das macht ihn besonders. Während viele Sehenswürdigkeiten Geschichte über Mauern, Türme oder Figuren erzählen, erzählt der Skywalk über Perspektive. Er zeigt, wie die Weser das Land formt, wie steil die Klippen aufragen und wie stark Landschaft als Erlebnis wirken kann.
Der Skywalk ist auch ein guter Gegenpol zu stark kulturell aufgeladenen Orten. Die Wewelsburg im Kreis Paderborn verlangt eine ernste historische Auseinandersetzung. Marta Herford fordert den Blick auf Kunst, Design und Architektur heraus. Der Weser-Skywalk ist unmittelbarer. Man steht dort, schaut hinaus und versteht ohne viele Worte, warum Aussicht Menschen fasziniert.
Das bedeutet nicht, dass der Ort oberflächlich ist. Landschaft hat ihre eigene Tiefe. Der Skywalk macht sie sichtbar.
Der Weser-Skywalk liegt an einer Schnittstelle. Er gehört touristisch zum Weserbergland und regional zum Kreis Höxter, also zu Ostwestfalen. Diese doppelte Zugehörigkeit ist interessant. Ostwestfalen wird oft stark über den Teutoburger Wald erzählt. Doch im Osten und Norden spielt die Weser eine ebenso wichtige Rolle.
Die Weserlandschaft unterscheidet sich vom Teutoburger Wald. Sie ist offener, flussbezogener und stärker durch Täler, Uferorte, Radwege und Fachwerkstädte geprägt. Der Weser-Skywalk zeigt diesen Charakter besonders gut. Man sieht nicht nur Wald, sondern Flussraum. Nicht nur Höhe, sondern Bewegung in der Landschaft.
Wer Ostwestfalen ganzheitlich erzählen möchte, sollte diese Weserseite unbedingt einbeziehen. Sie führt nach Höxter, Beverungen, Corvey, Bad Karlshafen, Minden und Porta Westfalica. Sie verbindet Kulturgeschichte, Natur, Radreisen, Wandern und kleine Orte. Der Skywalk ist einer der besten Aussichtspunkte, um diese Verbindung zu spüren.
Für uns ist das ein wichtiges Signal: Die Region endet nicht bei den bekannten Zentren. Gerade die Randlagen besitzen starke Geschichten und starke Bilder.
Für einen Besuch am Weser-Skywalk sollte man ausreichend Zeit einplanen. Wer nur schnell zur Plattform geht, bekommt den großen Blick. Wer aber die Wege, den Wald und die Umgebung einbezieht, erlebt den Ort deutlich intensiver. Eine kleine Wanderung macht den Ausflug runder.
Bequeme Schuhe sind empfehlenswert. Die Wege können je nach Wetter feucht, uneben oder steiler sein. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte besonders an den Klippen und auf der Plattform aufmerksam sein. Bei starkem Wind, Glätte oder schlechtem Wetter kann der Besuch anspruchsvoller wirken.
Vor dem Ausflug lohnt sich ein Blick auf aktuelle Hinweise zu Zugang, Parkmöglichkeiten, Wegführung und möglichen Sperrungen. Gerade in Naturbereichen können Wege aus Sicherheits- oder Naturschutzgründen angepasst werden. Auch die Anreise sollte man vorher planen, da der Skywalk nicht mitten in einer Innenstadt liegt.
Besonders schön ist der Besuch am frühen Morgen, am späten Nachmittag oder außerhalb der stärksten Ausflugszeiten. Dann wirkt der Ort ruhiger, und man hat mehr Gelegenheit, den Blick wirklich auf sich wirken zu lassen.
Der Weser-Skywalk lässt sich gut mit weiteren Zielen im Kreis Höxter und an der Weser verbinden. Naheliegend sind Bad Karlshafen, Beverungen, Herstelle, der Weserradweg oder ein Ausflug nach Höxter und Corvey. Wer mehr Zeit hat, kann eine kleine Weser-Tour daraus machen: erst der Blick von oben, dann der Fluss von unten.
Gerade diese Kombination ist reizvoll. Vom Skywalk aus sieht man die Weser als Landschaftsband. Unten am Ufer erlebt man sie als Fluss, Weg und Aufenthaltsraum. Beide Perspektiven ergänzen sich. Man versteht die Region besser, wenn man sie nicht nur von oben oder nur von unten betrachtet.
Auch für Radfahrer kann der Skywalk ein interessanter Abstecher sein, wenn die Route entlang der Weser führt. Allerdings sollte man den Höhenunterschied einplanen. Der Aussichtspunkt liegt nicht direkt auf Flusshöhe. Genau diese Höhe macht den Blick möglich.
Für Besucher aus Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Herford oder Lippe ist der Weser-Skywalk ein Ziel, das sich besonders für einen Tagesausflug eignet. Er zeigt eine Seite Ostwestfalens, die man nicht jeden Tag sieht.
Der Weser-Skywalk fasziniert, weil er mit einem einfachen Prinzip arbeitet: Höhe, Aussicht und ein kleiner Schritt über die Kante. Mehr braucht es nicht. Die Plattform ist technisch modern, aber das eigentliche Erlebnis entsteht durch die Landschaft. Der Mensch baut nur den Punkt, von dem aus man besser sehen kann.
Das macht den Ort zeitgemäß. Viele Menschen suchen heute kurze, starke Naturerlebnisse. Sie möchten draußen sein, sich bewegen, gute Fotos machen, aber auch echte Landschaft spüren. Der Weser-Skywalk bietet genau das. Er ist spektakulär genug, um in Erinnerung zu bleiben, aber nicht so inszeniert, dass die Natur zur Kulisse verkommt.
Gleichzeitig bleibt der Ort überschaubar. Man muss keine lange Reise planen und keine große Eintrittslogik verstehen. Man braucht Zeit, passende Schuhe und Lust auf Aussicht. Das passt gut zu Ostwestfalen: bodenständig, landschaftlich stark und oft eindrucksvoller, als man vorher erwartet.
Der Weser-Skywalk bei Höxter ist einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte in Ostwestfalen. Auf den Hannoverschen Klippen, rund 80 Meter über der Weser, verbindet er moderne Plattformarchitektur mit einer alten, markanten Flusslandschaft. Der Blick ins Wesertal zeigt Wald, Fels, Wasser, Orte und Grenzen in einem einzigen Panorama.
Seine Stärke liegt nicht in großer Geschichte oder monumentaler Architektur, sondern in der unmittelbaren Erfahrung von Landschaft. Man steht über der Weser, sieht die Tiefe unter sich und die Weite vor sich. Für einen Moment wird verständlich, warum Aussichtspunkte Menschen seit jeher anziehen: Sie ordnen die Welt.
Für den Kreis Höxter und das Weserbergland ist der Skywalk ein starkes Ausflugsziel. Für Ostwestfalen ist er ein wichtiger Beleg dafür, wie vielfältig die Region ist. Neben Dom, Schloss, Burg, Museum und Denkmal gibt es hier Orte, die vor allem durch Natur, Lage und Perspektive wirken.
Wer Ostwestfalen von seiner landschaftlich spektakulären Seite kennenlernen möchte, sollte den Weser-Skywalk besuchen. Nicht nur für ein Foto, sondern für den Blick. Über Fels und Wald, hinunter zur Weser und hinaus in ein Tal, das zeigt, wie schön der östliche Rand der Region sein kann.
Link zur Höxter Tourist-Information: hoexter-tourismus.de